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Neu-Isenburg

Selgros investiert drei Millionen

Nach vier Monaten Renovierung hat der Großmarkt auch mehr im Angebot.

Ich habe 1990 hier bei Selgros in Neu-Isenburg angefangen, und bis vor vier Monaten sah der Markt noch fast genauso aus“, erinnert sich Gebietsleiter Uwe Rößler. Jetzt nicht mehr, denn mit einem Tag der offenen Tür für die Kunden feierte der Großmarkt an der Friedhofstraße am gestrigen Sonntag den Abschluss der Renovierung. Die gesamten 9500 Quadratmeter Marktfläche, auf der Gewerbekunden, Freiberufler, aber auch Vereine, sich mit rund 50 000 Artikeln versorgen können, wurden grundhaft erneuert.

Das umfasst nicht nur neue Farbe, sondern auch bessere Warenpräsentation und neue Dekoration, wie Betriebsleiter Mike Grajek beim Rundgang zeigte. Aber der Markt, in dem rund 130 Mitarbeiter arbeiten, hat auch sein Angebot erweitert. Für den Umbau, der komplett im laufenden Betrieb erfolgte, habe Selgros etwa drei Millionen Euro investiert, sagt Grajek.

Ganz neu und Grajeks ganzer Stolz ist die Frischfischabteilung, für die auch vier neue Mitarbeiter eingestellt wurden. Auch die Obst- und Gemüseabteilung wurde um etwa ein Drittel Fläche erweitert, auf jetzt rund 300 Quadratmeter.

Umwelt profitiert auch

Und Selgros bietet nun auch den aktuellen Trend „Dry Aged Beef“. Steakfleisch reift hier nicht in Vakuumbeuteln, sondern mehrere Monate lang am Stück und am Knochen in einer Kühlkammer, aber nicht unter Luftabschluss. Das soll ein besonderes Fleisch-Aroma bewirken – und Metzger Martin Hamm bringt den Trend auf den Punkt, wenn er sagt: „Das ist alte deutsche Metzgerkunst.“ Denn was heute überall als Trend verkauft wird, das hätten manche kleinen Metzgereien noch nie anders gemacht.

Nicht nur die Kunden sollen von der Erneuerung profitieren, sondern auch die Umwelt: insbesondere durch völlig neue Kühltruhen und die komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung, was Strom spart. Und auch gut ist für die Bilanz des Markts, dessen Jahresumsatz zwar nicht genau bekannt gegeben wird, aber irgendwo zwischen 60 und 65 Millionen Euro liegt. (ust)

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