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Die Kommunalwahl am 14. März brachte in Dietzenbach neue Mehrheiten.
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Die Kommunalwahl am 14. März brachte in Dietzenbach neue Mehrheiten.

Dietzenbach

Rot-rot-grün findet in Dietzenbach zusammen

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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SPD, Grüne und Linke wollen in Dietzenbach nun eine Koalition bilden. Ein gemeinsames Programm soll erarbeitet werden.

In Dietzenbach wird es zu einem rot-rot-grünen Bündnis kommen: SPD, Grüne und Die Linke verlautbarten am Donnerstag in einer Presseerklärung, dass sie in Koalitionsgespräche gehen. Die drei Fraktionen hätten dann 23 von 45 Sitzen im Stadtparlament – und damit die knappe Mehrheit.

Schon gleich nach der Kommunalwahl hatte der unterlegene Bürgermeisterkandidat René Bacher (Grüne) klargemacht, dass eine Koalition mit den Christdemokraten für seine Partei nicht in Frage komme, obwohl die CDU mit 13 Sitzen stärkste Kraft ist und die Grünen (zehn Sitze) damit keinen dritten Koalitionspartner für eine Mehrheit benötigt hätten.

Bei vielen Abstimmungen sei man in den vergangenen Jahren parallel mit den Sozialdemokraten gelaufen, sagte Bacher. Die SPD holte bei der Kommunalwahl elf Mandate. Auf eine dritte Fraktion für eine mögliche Koalition wollte sich Bacher damals noch nicht festlegen.

„Bei Grünen und Linken sehen wir inhaltlich die größten Schnittmengen“, sagte nun auch SPD-Fraktionschef Ahmed Idrees. Das schließe aber nicht aus, dass man im politischen Tagesgeschehen mit anderen Fraktionen dennoch zusammenarbeiten könne. Ivana Medvidovic (Die Linke) erklärte, dass nur mit SPD und Grünen der Politikwechsel zustande komme, „den unsere Stadt dringend benötigt“.

Nach Sondierungsgesprächen mit allen Parteien und Wählergruppen – nur die AfD blieb außen vor – werden jetzt für die Koalition von SPD, Grünen und Linken die ersten Pflöcke eingeschlagen. In den kommenden Tagen soll ein gemeinsames Programm für eine ökologische und soziale Politik erarbeitet werden.

Seit Frühjahr 2018 gab es in Dietzenbach wechselnde Mehrheiten; damals kündigte die Wählerinitiative Rogg/Bürger für Dietzenbach (WIR-BfD) die Koalition mit der CDU und der SPD auf.

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