Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mit der Corona-Pandemie ist das Müllaufkommen gestiegen.
+
Mit der Corona-Pandemie ist das Müllaufkommen gestiegen.

Rödermark

Rödermark: Umweltbewusste Menschen sammeln Müll

  • Jonas Nonnenmann
    VonJonas Nonnenmann
    schließen

Seit inzwischen zwei Jahren sind die Umweltfreunde Rödermark in der Stadt unterwegs. Die Gruppe hat der Vermüllung den Kampf angesagt.

Seit inzwischen zwei Jahren sind die Umweltfreunde Rödermark in der Stadt unterwegs. Die Gruppe hat der Vermüllung den Kampf angesagt. Laut Magistrat trifft sich die Gruppe einmal monatlich jeweils am zweiten Samstag, um den Müll aufzusammeln, den andere absichtlich oder achtlos zurücklassen.

„Wir machen so eine Art permanenten Gemarkungsputz [..] weil wir gemerkt haben, dass die städtische Aktion einmal im Jahr für ein sauberes Rödermark einfach nicht ausreicht“, sagt Michael Ihm, Initiator der Gruppe, laut Mitteilung der Stadt. Alleine bei der letzten Aktion seien rund 200 Kilogramm Müll zusammengekommen. Über das Jahr sammelten die Freiwilligen bisher rund 3,4 Tonnen in 125 Säcken. Bei jedem Termin packen im Schnitt etwa zehn Frauen, Männer und Kinder mit an.

Wie Ihm und seine Mitstreiter:innen berichten, hat sich die Menge an illegal abgelagertem Müll seit dem ersten Sammeltermin verdreifacht. Mit der Pandemie sei es noch einmal schlimmer geworden. Die Gruppe könne aber auch immer mehr Bürger:innen zum Müllsammeln motivieren – auch unabhängig von den Samstagstreffen. Auch die Zusammenarbeit mit den Kommunalen Betrieben der Stadt funktioniere immer besser.

„Wenn es diese Gruppe nicht gäbe, müsste man sie erfinden“, teilt Bürgermeister Jörg Rotter (CDU) mit. „Es ist überaus bemerkenswert, wenn sich Menschen zusammenfinden, die beim Thema Müll nicht meckern, sondern anpacken. Sie zeigen damit, dass sie sich mit ihrer Heimatstadt identifizieren. Das ist gelebter Bürgersinn“.

Die Idee sei entstanden, als Ihm sich beim Spazierengehen über den allgegenwärtigen Müll ärgerte. Angefangen habe er mit „zwei, drei Leuten aus dem Bekanntenkreis“, auch seine Frau Nicole war von Beginn an dabei. Ihm sagt, er wolle zeigen, „dass auch ein kleiner Beitrag hilft, die Natur zu erhalten“.

Mitstreiter:innen seien stets willkommen; sie sollten, wenn möglich, Handschuhe, Müllgreifer und Müllsäcke mitbringen. Die gibt es notfalls auch am Treffpunkt am zweiten Samstag eines jeden Monats um 9.30 Uhr am Badehaus. Kinder können gerne mitkommen. jon

Weitere Infos gibt es hier: https://umweltfreunderoede.wixsite.com/website

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare