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Bürgermeister Jörg Rotter hält mobile Blitzer für „viel effektiver“. (Bild: Peter Juelich)
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Bürgermeister Jörg Rotter hält mobile Blitzer für „viel effektiver“. (Bild: Peter Juelich)

Rödermark

Rödermark: Koalition lässt SPD bei Thema Radarfallen abblitzen

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Die Stadtverordneten vertagen die Entscheidung über Verkehrskontrollen in der Stadt.

Die Verkehrsentlastung für Bürger:innen, die in Rödermark an den Hauptstraßen wohnen, lässt noch auf sich warten. Die SPD-Fraktion scheiterte in der jüngsten Parlamentssitzung mit ihrem Antrag, stationäre Blitzer grundsätzlich an allen Ein- und Ausfallstraßen aufzustellen und im Vorfeld der Haushaltsberatungen 2021 die Standorte, die Anzahl und die technische Qualität der benötigten Messgeräte zu klären.

Koalition will abwarten

Die Mehrheit der Stadtverordneten will stattdessen ein Blitzerkonzept abwarten, das die Stadtverwaltung im zweiten Halbjahr erstellen wird. Die Freien Wähler zogen ihren Änderungsantrag zurück, in dem sie forderten, die derzeit nicht funktionierenden Geschwindigkeitsmessanlagen zu entsorgen und wo sinnvoll durch neue moderne Geräte zu ersetzen. „Wir hoffen, dass das Thema am Runden Tisch Verkehrsentlastung nochmals behandelt wird“, sagte Fraktionsvorsitzender Peter Schröder.

Ärger über Verkehrslärm

„Vom Runden Tisch können die lärmgeplagten Anwohner und Anwohnerinnen keine Abhilfe erwarten“, sagte Hidir Karademir (SPD). „Der Magistrat muss handeln.“ Die Weichen für moderne Blitzer müssten jetzt gestellt werden, man solle nicht erst die nächste Sitzung des Runden Tisches im April abwarten. Die Erste Stadträtin habe im Ausschuss schon klar gemacht, es sei nicht zulässig, an allen Ein- und Ausfallstraßen stationäre Anlagen zu setzen, erklärte hingegen Tobias Kruger (FDP). Die Messergebnisse müssten rechtssicher sein, sonst könnten Tausende von Bescheiden nicht gültig sein. Er warf der SPD-Fraktion „Beratungsresistenz“ vor.

Die veralteten Blitzersäulen zu erneuern, sei möglicherweise nicht zielführend, erklärte Bürgermeister Jörg Rotter (CDU), und befand mobile Blitzer als „viel effektiver“. Auch Stefan Gerl (AL/Grüne) attestierte den mobilen Messgeräten einen „Überraschungseffekt“ und eine „große erzieherische Wirkung“. Norbert Schultheis (SPD) sah das anders: Ein fest installierter Blitzer schaffe Abhilfe auf Dauer. Man könne doch zumindest über diese Anlagen in der Sitzung entscheiden. „Es fehlt der politische Wille“, stellte er fest. CDU, AL/Grüne, Freie Wähler und SPD votierten dennoch dagegen.

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