Rödermark

Rödermark: Heller Asphalt, weniger Schotter

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Die Koalition aus CDU und AL möchte Auskunft vom Magistrat auch zum aktuellen Stand in Sachen Radweg nach Messel.

Ein möglicher Radweg nach Messel wird Thema in der nächsten Sitzung der Stadtverordneten im Oktober sein. Grund ist ein so genannter Berichtsantrag der Koalition aus CDU und Andere Liste/Die Grünen (AL) an den Magistrat, der über den aktuellen Stand berichten soll. Ein solcher Radweg wird seit Jahren in den städtischen Gremien diskutiert, ist bislang aber nicht umgesetzt. Nun soll die Verwaltungsspitze unter anderem Auskunft darüber erteilen, wie weit die interkommunalen Bemühungen für einen Radweg von Urberach nach Messel gediehen sind. 

Ein weiterer Berichtsantrag der Koalition betrifft so genannte Schottergärten oder „Gärten des Grauens“, wie sie die Koalition in einer Pressemeldung nennt. „Die Schottergärten schränken den sowieso schon spärlichen Lebensraum für Insekten in unseren Städten ein und die von den Insekten abhängigen Vögel nehmen deutlich ab“, heißt es in der Antragsbegründung. Der Magistrat soll berichten, ob es Erhebungen zu Anzahl und Umfang solcher Gärten in Rödermark und ob es bereits Vorgaben in Bebauungsplänen gibt. Ein dritter Antrag der Koalition aus CDU und AL beschäftigt sich mit dem hellen Asphalt. Den nämlich soll die Stadt zukünftig verwenden, wenn sie Straßen erneuert oder neu baut und auch bei Bund und Land darauf hinwirken, dass heller Asphalt für deren Straßen im Stadtgebiet beauftragt wird.

„Der Einsatz von hellem Asphalt führt nachweislich zu einer bis zu acht Grad Celsius geringeren Erwärmung der Straßenoberflächen“, heißt es im Antrag. Auch könne die Straßenbeleuchtung reduziert werden, weil der helle Asphalt nicht so viel Licht schlucke. Zudem entstünden weniger Verformungen wie Spurrillen und Bremshügel und Fußgänger und Radfahrer seien auf hellem Asphalt besser zu sehen. (bil)

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