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Ein Renner aus Stoff

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Die ersten 1000 Umwelttaschen sind fast vergriffen. Schüler suchen jetzt nach einem Sponsor.

Von Boris Halva

Die „Rodgauer Umwelttasche“ ist ein rundum nachhaltiges Produkt aus der Region: aus alten Plastikflaschen hergestellt und trotzdem haltbarer als jede Plastiktüte. Nur in einer Hinsicht wird bald eine Nachbesserung fällig, wie die Heinrich-Böll-Schule, deren Schüler das Projekt angeschoben und realisiert haben, jetzt mitgeteilt hat: das erste Tausend ist vergriffen.

Zum Jahreswechsel haben einige Schüler der Heinrich-Böll-Schule die letzten Exemplare der ersten Auflage an das Team von Edeka Ermel in Dudenhofen übergeben. Marktleiter Ermel möchte sein regionales Sortiment weiter ausbauen – und auch für die Schüler gehen die Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit in Rodgau weiter. Denn viele Geschäftsleute, die sich an der Aktion beteiligten und die Umwelttasche orderten, haben Interesse an weiteren Taschen signalisiert.

Die Idee zur „Rodgauer Umwelttasche“ entstand während einer Diskussion zum Thema Müll und dessen Vermeidung. Die Schüler starteten in der Stadt eine Umfrage zum Umgang mit Plastiktüten. Das Ergebnis: die Rodgauer würden lieber Mehrwegtaschen nutzen, aber ungern mehr dafür bezahlen. Die erste Lieferung hat schließlich die Agentur für Wirtschaftsförderung ermöglicht – und nun wollen die Schüler sich aufmachen, um einen Sponsor zu finden, der eine noch größere Auflage der begehrten Tasche finanziert. boh

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