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Die Arbeiten am Neu-Isenburger Rathaus in der Hugenottenallee nehmen Fahrt auf. Gerade hat die Stadt zwei weitere große Auftragsbündel mit einem Volumen von rund zweieinhalb Millionen Euro vergeben. Es handelt sich dabei um das Gewerk "Metallbau, Verglasung und Rollladenarbeiten" (1,9 Millionen Euro) sowie um die Erneuerung der Natursteinfassade (570.000 Euro). Die Aufträge waren öffentlich ausgeschrieben gewesen. Insgesamt hat die Stadt nach Angaben des Magistrats nun Aufträge im Wert von mehr als fünf Millionen Euro für die Sanierung vergeben.

Neu-Isenburg

Rathausumbau kommt voran

Die Stadt Neu-Isenburg hat inzwischen Aufträge in Höhe von fünf Millionen Euro zur Rathaussanierung vergeben. Die Stadt rechnet mit Baukosten von insgesamt rund zwölf Millionen Euro.

Von Maurice Farrouh

Die Arbeiten am Rathaus in der Hugenottenallee nehmen Fahrt auf. Gerade hat die Stadt zwei weitere große Auftragsbündel mit einem Volumen von rund zweieinhalb Millionen Euro vergeben.

Es handelt sich dabei um das Gewerk "Metallbau, Verglasung und Rollladenarbeiten" (1,9 Millionen Euro) sowie um die Erneuerung der Natursteinfassade (570.000 Euro). Die Aufträge waren öffentlich ausgeschrieben gewesen. Insgesamt hat die Stadt nach Angaben des Magistrats nun Aufträge im Wert von mehr als fünf Millionen Euro für die Sanierung vergeben.

Seit Ende vergangenen Jahres sind in dem 1955 errichteten Verwaltungssitz die Bauarbeiter zugange. Im Herbst 2011 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind solange in einem Übergangsrathaus in der Siemensstraße untergebracht.

Die Stadt rechnet mit Baukosten von insgesamt rund zwölf Millionen Euro. Zweieinhalb Millionen stammen aus dem hessischen Konjunkturpaket. Den Rest muss die Stadt selbst finanzieren.

Mit dem Umbau, der die optische Erscheinung des Gebäudes unangetastet lassen soll, will die Stadt auch die Energiekosten reduzieren. Denn weder die Fenster, noch die Fassadendämmung des mehr als 50 Jahre alten Bauwerks waren noch zeitgemäß.

"Ziel ist die Unterschreitung der Werte der aktuellen Energiesparverordnung um mindestens zehn Prozent", sagt Erster Stadtrat Herbert Hunkel (parteilos). Um das zu erreichen, werden im Rathaus neben einer modernen Fassadendämmung auch eine neue Heizungsanlage, Elektrik und Sanitäranlagen eingebaut. Außerdem erhält das Dach eine Photovoltaikanlage.

Mit Sonnenenergie hat die Stadt bereits gute Erfahrungen gemacht. Seit einigen Wochen ist auf dem Dach der Hugenottenhalle eine thermische Solaranlage in Betrieb, die mit 28 Kollektoren genügend Energie liefert, um die Halle und das angrenzende Restaurant mit warmem Wasser zu versorgen.

Im Jahr spart das nach Angaben der Stadt rund 2500 Liter Heizöl. Die Anlage hat 120.000 Euro gekostet, wovon 29.000 Euro als Zuschuss aus dem Förderprogramm "Erneuerbare Energien" kamen.

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