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Rodgau

Am Rande des Weltalls

  • Judith Köneke
    VonJudith Köneke
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Schüler der Heinrich-Böll-Schule werden zu Astronauten und schicken eine Sonde in die Stratosphäre. Eingebaut in einen Wetterballon liefert sie tolle Aufnahmen.

Auf mehr als 36 Kilometer Höhe war der Wetterballon gestiegen, den Schüler der Heinrich-Böll-Schule (HBS) aus Rodgau am 5. Mai gestartet hatten. Eine am Ballon angebrachte Sonde lieferte nach Angabe der Schule tolle Aufnahmen und interessante Messdaten direkt vom Rand des Weltalls.

Am Samstag trafen sich Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Reise ins Weltall“ mit Eltern, Freunden und ihrer Lehrerin Petra Carbon auf dem Schulhof der HBS. Das gemeinsame Ziel war, eine Sonde mit Kameras, Datenlogger und GPS-Trackern an Bord in die Stratosphäre zu schicken.

Zunächst testeten die Schüler mit Mitarbeitern der Stratoflight GdR das technische Equipment und bauten es ein. Auf einem PC wurde der Landeplatz der Sonde unter Berücksichtigung der Wetter- und Windverhältnisse berechnet. Der Start des mit Helium gefüllten Wetterballons, der die Sonde in die Stratosphäre brachte, war schon ein Erlebnis für sich.

Anschließend fuhren Eltern, Schüler und Gäste zum ersten errechneten Landegebiet. Auf dem Aldi-Parkplatz in Guntersblum wurden die GPS-Daten voller Anspannung verfolgt. Der Wind hatte aber mittlerweile gedreht und aufgefrischt, also ging es weiter nach Spiesheim bei Alzey. Letztendlich bargen die Kinder die Sonde in einem Feld gute 100 Kilometer vom Startplatz entfernt. Das erste Sichten der Videodateien – die Kameras in der Sonde hatte die ganze Zeit vom Start bis zur Landung gefilmt – sorgte für wahre Begeisterungsschreie. Die ebenfalls aufgezeichneten Daten aus dem Datenlogger werden in der nächsten Unterrichtsstunde ausgewertet.

Der Ausflug in die Stratosphäre war Bestandteil der Arbeitsgemeinschaft „Reise ins Weltall“, in der Fünftklässler zu Astronauten werden. Vom Astronautentraining über Raketenstart und Flug zum Arbeiten und Leben auf der ISS bis letztendlich zur Landung auf der Erde erleben die Schüler alle Etappen einer „echten“ Raumfahrt-Mission. jkö

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