Rodgau

Protest gegen Neubaugebiet

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Eine Bürgerinitiative kämpft gegen die Anbindung des Wohngebietes N39 über eine Tempo-30-Zone durch das Wohngebiet „Am Forschheimer See“.

Mehrjähriger Bau- und Schwerlastverkehr, mehrere tausend Fahrzeugbewegungen täglich, Risiken für Kinder und Anwohner sowie weniger Wohn- und Lebensqualität – das alles fürchten Hausbesitzer und Mieter des Rodgauer Wohngebiets „Am Forschheimer See“. Grund: Das geplante Neubaugebiet N39 im Stadtteil Nieder-Roden soll über eine Tempo-30-Zone durch ihr Wohngebiet hindurch erschlossen werden. Wie im August vorigen Jahres von ihrem Sprecher Dominic Schulz schon „angedroht“, haben sie sich zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen, die den Namen „N39-nicht-zu-Lasten-der-Buerger“ trägt. Die Mitglieder fordern, das Neubaugebiet N39 separat an die Rodgau-Ringstraße anzubinden – analog zu den anderen großen Neubaugebieten in Rodgau, die direkt an diese Umgehungsstraße angeschlossen sind.

Bei einer sehr gut besuchten Versammlung zeigte sich jüngst, dass der Unterstützerkreis für die BI sehr groß ist. Der Sitzungssaal im Gasthaus „Zum Engel“ war bis auf den letzten Platz besetzt. Dabei wurde Kritik laut, dass die Stadt die Hessische Landgesellschaft (HLG) mit dem Ankauf von Grundstücken beauftragte, „ohne vorher zumindest die Grundzüge einer verkehrlichen Anbindung geprüft zu haben“.

Die BI kündigte weitere Schritte an, um „eine sinnvolle Lösung zu erreichen“.  

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