Rodgau

Postbankfiliale schließt

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Kunden der Bank müssen nach Dietzenbach. In Nieder-Roden entsteht eine neue Filiale für Paket- und Briefservice im Nachbarhaus.

Die Postbank zieht sich Ende Juni mit ihrer Filiale aus Rodgau Nieder-Roden zurück. Die Filiale in der Oberen Marktstraße 6 öffnet daher letztmalig am Montag, 24. Juni. Wie die Presseabteilung der Bank am Freitag in einer Mitteilung verkündet, wird der dort angebotene Post- und Paketdienst-Service danach „auf eine neue Partnerfiliale der Deutschen Post“ übertragen, die quasi im Haus gegenüber eröffnet werden soll, in der Oberen Marktstraße 5.

Für die Kunden bedeute dies „einen Wechsel von Standort und Ansprechpartnern“, der Postservice könne aber „wie gewohnt in Anspruch“ genommen werden.

Hintergrund sei, dass die Filiale nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden könne, sagte ein Sprecher auf Anfrage der FR. „Das Verhältnis zwischen reinen Serviceleistungen und wertschaffendem Neugeschäft bei Bankprodukten“ stimme nicht mehr, weil – Stichwort Digitalisierung – Kunden ihr Verhalten änderten. Ihre Kunden informiert die Postbank per Aushang, Handzettel und persönlichem Anschreiben über die neue Partnerfiliale der Deutschen Post und den nächstgelegenen Geldautomaten, an dem die Kunden der Postbank Bargeld abheben können. Für Baufinanzierung, Altersvorsorge und Privatkredite empfehle man die Filiale in Dietzenbach, Am Rathausplatz 2 bis 4.

Die nächste Möglichkeit für Postbankkunden, sich gebührenfrei mit Bargeld zu versorgen, gibt es in Rodgau-Nieder-Roden an der Shell-Tankstelle (Frankfurter Straße 97) oder bei der Hypovereinsbank (Hintergasse 6 bis 10). Daneben verweist die Postbank noch auf die Supermärkte und Discounter, die sich am Bargeldservice beteiligen. Wer dort Einkäufe mit Karte bezahlt, kann kostenfrei Geld vom Girokonto abheben. In Nieder-Roden sei das bei Netto und Aldi der Fall. 

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