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Zohre und Claus Lange wurden am 25. März 1999 in Rödermark ermordet. Foto: Polizei
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Zohre und Claus Lange wurden am 25. März 1999 in Rödermark ermordet.

Rödermark

Polizei will Doppelmord in Rödermark nach 22 Jahren aufklären

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Eine Flugblattaktion in der Nähe des Tatorts im Rödermärker Stadtteil Breidert soll neue Erkenntnisse zum Tod von Zohre und Claus Lange bringen

Der Doppelmord an dem Rödermärker Ehepaar Zohre und Claus Lange am 25. März 1999 lässt die Polizei nicht los. Nach einer Fahndung im TV-Magazin „Aktenzeichen XY“ im vergangenen November sollen am heutigen Donnerstag, exakt 22 Jahre nach dem Verbrechen, ein erneuter Aufruf und eine Flugblattaktion rund um den Tatort neue Hinweise bringen.

Das Paar war damals in seinem Haus in der Potsdamer Straße im Rödermärker Ortsteil Breidert von Unbekannten brutal überfallen und ermordet worden. Trotz aufwendiger Ermittlungen und Bildung einer damals 19-köpfigen Sonderkommission konnte der Fall bis heute nicht aufgeklärt werden.

Der Täter, die Täterin oder die Täter:innen nahmen mehrere Gegenstände mit, die nach wie vor verschwunden sind. Neben den Brillen der Opfer fehlen bis heute eine Chopard-Damenarmbanduhr, eine dreifach gelegte Damengoldkette und ein brauner Herren-Kamelhaarmantel.

Eine neu gegründete „AG Breidert“ hat nun unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Darmstadt, des Landeskriminalamts und des Kommissariats 11 des Polizeipräsidiums Offenbach die Ermittlungen wieder aufgenommen, da Mord nicht verjähre, wie Polizei-Pressesprecher Michael Malkmus betont. Mit der Verteilung der Flugblätter in Rödermark erhoffen sich die Ermittler:innen Beobachtungen, Feststellungen oder Ähnliches, die der Polizei noch nicht mitgeteilt wurden. Das könnten auch augenscheinlich unbedeutende Feststellungen sein, heißt es. Möglicherweise seien diese aber von großer Bedeutung.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters, der Täterin oder der Täter:innen führen, hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt. Das Fachkommissariat 11 ist tagsüber von 8 bis 16 Uhr unter Tel. 06103/5066683 erreichbar, außerhalb der Bürozeiten unter der Kripo-Hotline, Tel. 06181/1001234.

Hinweise können auch an die Mailadresse: AG-Breidert-RKI-Offenbach.ppsoh@polizei.hessen.de gesendet werden. aph

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