Islamkritiker Zahid Khan

Anschlag auf Islamkritiker

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Der Islamist Stefan Salim Nagi muss sich vom 19. Februar an vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Dem 41-Jährigen wird vorgeworfen, zwei Drogenabhängige dazu angestiftet zu haben, einen Anschlag auf den Rodgauer Islamkritiker Zahid Khan zu machen.

Weil er zwei drogenabhängigen Männern Geld versprochen haben soll, damit diese den Rodgauer Islamkritiker Zahid Khan umbringen, muss sich der aus Bad Endbach (bei Marburg) stammende Islamist Stefan Salim Nagi (41) vom 19. Februar an vor der 11. Strafkammer des Darmstädter Landgerichts verantworten. Sechs weitere Verhandlungstage sind angesetzt.

Nagi soll die beiden Mitangeklagten, einen 37 Jahre alten Frankfurter und einen 31 Jahre alten Offenbacher, am 29. Juli des vergangenen Jahres spätabends zu einem Waldparkplatz an der Straße zwischen Rodgau und Dietzenbach gefahren haben. Dort lauerten sie laut Staatsanwaltschaft Khan auf, sprachen ihn unter einem Vorwand an und attackierten ihn mit Messern und Schlagstöcken. Dabei hätten sie tödliche Verletzungen in Kauf genommen. Der Angegriffene feuerte mehrere Schüsse ab, einer der Angeklagten blieb verletzt liegen, der andere floh. Nagi soll sich währenddessen hinter einem Baum versteckt haben.

Seit Jahren verfeindet

Dem Frankfurter soll Nagi 10.000 Euro für den Angriff auf Khan versprochen haben, dem Offenbacher 3000 Euro. Beiden soll er zudem Geld für den Kauf von Schlagstöcken, Messern und Handschuhen gegeben haben. Ein dritter von Nagi angesprochener Mann habe den Auftrag abgelehnt.

Nagi und Khan sind seit Jahren verfeindet. Nagi versuchte unter anderem, ein Buch des selbst ernannten Propheten namens „Die Verbrechen des Propheten Mohammed“ verbieten zu lassen. Vor anderthalb Jahren hatte Nagi behauptet, die salafistischen Prediger Pierre Vogel und Ibrahim Abou Nagie hätten in Aussicht gestellt, Khan ermorden zu lassen, wenn Nagi 30.000 Euro zahle.

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