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Freitag, 2. Oktober, Punkt 15 Uhr, soll es soweit sein: Das erste Rodauwasser fließt ins neue breitere Bachbett. Auf 450 Metern Länge wird sich die Rodau in einem ersten Abschnitt in der grünen Mitte Rödermarks auf Höhe der Kinder- und Jugendfarm künftig wieder naturnah schlängeln, mal schneller, mal langsamer fließen. Nach und nach soll sich der Bach seinen Lauf selbst schaffen.

Rödermark

Ein neues Bett für die Rodau

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Der jahrzehntelang kanalisierte Bach darf sich nun wieder durch Rödermark schlängeln - am Freitag, dem Tag des Durchstichs, feiert die Stadt das mit einem kleinen Fest. Von Christoph Manus

Freitag, 2. Oktober, Punkt 15 Uhr, soll es soweit sein: Das erste Rodauwasser fließt ins neue breitere Bachbett. Auf 450 Metern Länge wird sich die Rodau in einem ersten Abschnitt in der grünen Mitte auf Höhe der Kinder- und Jugendfarm künftig wieder naturnah schlängeln, mal schneller, mal langsamer fließen. Nach und nach soll sich der Bach seinen Lauf selbst schaffen.

Die Arbeiten am Bachbett sollen dem Hochwasserschutz dienen, aber auch die Landschaft aufwerten. In den renaturierten Rodauabschnitten haben sich wieder Fische angesiedelt, meist Schmerlen, Gründlinge, Stichlinge, aber auch Aale. Von den 390.000 Euro Baukosten trägt 70 Prozent das Land Hessen.

Den Rodau-Durchstich feiert die Stadt mit einem kleinen Fest. Besucher können sich über die Renaturierung informieren und an einem Rundgang teilnehmen.

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