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Der Kreistag des Kreises Offenbach hat dem Neubau und der geplanten Erweiterung der Schule in Mühlheim für insgesamt zwölf Millionen Euro zugestimmt.

Mühlheim

Neue Heimat für Markwaldschüler in Mühlheim

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Der Kreistag des Kreises Offenbach hat dem Neubau und der geplanten Erweiterung der Schule in Mühlheim für insgesamt zwölf Millionen Euro zugestimmt.

Der Weg zum Neubau und zur Erweiterung der Markwaldschule in Mühlheim ist frei. Einstimmig und ohne Diskussion haben die Kreistagsmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung eine entsprechende Vorentwurfsplanung des Darmstädter Architektur- und Stadtplanungsbüros Prosa gebilligt, die ein zweigeschossiges, hochgedämmtes Schulgebäude aus Stahlbeton und Holzrahmen-Leichtbau vorsieht. Die Gesamtkosten werden auf zwölf Millionen Euro geschätzt.

Die derzeit zweizügige Schule soll bis 2023 um einen weiteren Zug auf eine Gesamtkapazität von bis zu 300 Schülern erweitert werden. 

Eine Sanierung der Markwaldschule sei angesichts der Kosten für die Verbesserung der Tragfähigkeit und den vorbeugenden Brandschutz unverhältnismäßig, hieß es in der Beschlussvorlage des Kreisausschusses. Das Bestandsgebäude könne weder den Anforderungen der Energieeinsparverordnung noch den aktuellen pädagogischen Anforderungen gerecht werden.

Zwei Bauabschnitte geplant

Der Ersatzneubau und die Erweiterung sollen in zwei Bauabschnitten realisiert werden. Der erste Bauabschnitt kostet 7,9 Millionen Euro. 75 Prozent kommen aus Mitteln des Kommunalen Investitionsprogramms, 25 Prozent muss der Kreis selbst aufbringen. Der Bund sieht in seinem Förderprogramm aber keine Gelder für eine Kapazitätserweiterung vor. Deshalb muss der Kreis den geplanten Ausbau in einem zweiten Bauabschnitt mit Eigenmitteln finanzieren, die sich auf weitere 4,1 Millionen Euro summieren.

Im ersten Bauabschnitt wird auf dem derzeitigen Bolzplatz ein neues Gebäude errichtet, das auf insgesamt 1700 Quadratmetern acht Klassen- und Gruppenräume, Flächen für die Verwaltung, Musikraum, Aula und Bibliothek, sowie die notwendigen Lager-, Verkehrs- und Technikflächen beherbergt. Die Schule ist dann zweizügig schon voll funktionsfähig, deshalb erfolgt nach Fertigstellung auch schon der Umzug in den Neubau. Danach wird das Bestandsgebäude zurückgebaut.

Um die Dreizügigkeit zu erreichen, wird im Anschluss der zweite Bauabschnitt an der Außenwand des neuen Gebäudes in Angriff genommen, der die Kapazitäten um 587 Quadratmeter erweitert. Es entstehen zusätzlich vier Klassen- und Gruppenräume sowie Räume für die Schulsozialarbeit und Elterngespräche.

Auf die Dachfläche des Neubaus wird eine Photovoltaikanlage gesetzt. Die Wärmeerzeugung erfolgt durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Spitzenlasten werden durch eine zusätzliche Gas-Brennwerttherme abgedeckt.

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