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Der Bahnhof Zeppelinheim.
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Der Bahnhof Zeppelinheim.

Neu-Isenburg

Stammgäste fehlen noch

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Das Kulturprogramm im Bürgerhaus soll die Zeppelinheimer besser erreichen. Derzeit fehle leider noch immer ein Stammpublikum.

Das Bürgerhaus Zeppelinheim gehört nicht zu den großen Veranstaltungshallen im Rhein-Main-Gebiet, und auch in Neu-Isenburg hat es mit der Hugenottenhalle und dem engagierten Kulturprogramm im „Treffer“ einige Konkurrenz. Laufkundschaft kommt hier eher nicht vorbei, wer hier ein Konzert oder Kabarett besucht, hat wenig Gelegenheit, in der Nähe einzukehren.

Dabei hat der Ort durchaus Potenzial, findet Herbert Löw, der mit seiner kleinen Agentur Artcon inzwischen im fünften Jahr ein ambitioniertes Programm anbietet. „Es ist ein sehr schönes Haus mit guter Ausstattung, und die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur der Stadt ist ausgezeichnet.“ Schließlich können nur wenige Bürgerhäuser mit einem eigenen Museum, hier dem überregional bekannten Zeppelinmuseum, aufwarten.

Etwa ein halbes Dutzend Veranstaltungen organisiert Löw im Jahr in Zeppelinheim; seit es die Reihe gibt, waren es bisher rund 30 Konzerte oder Kabarett-Abende. Es fehle leider noch immer ein Stammpublikum, das regelmäßig komme. Und auch die Zeppelinheimer selbst kommen nicht in großen Mengen. Löw will künftig noch stärker um die Nachbarn werben.

Nächster Gast im Bürgerhaus ist am Samstag, 14. April, 20 Uhr, die Kabarettistin Annette von Bamberg mit „Es gibt ein Leben über 50 – jedenfalls für Frauen“. Im Oktober kommt sogar Reinhold Beckmann, der nicht nur Talkmaster, sondern auch Musiker ist.

Für kommenden Winter hat Löw sich etwas ausgedacht, was nicht nur Gäste von auswärts faszinieren dürfte. Der fränkische Kabarettist Markus Grimm, der bereits in Heusenstamm mit „Der Besuch des Kaisers“ gut ankam, arbeitet aktuell an einem Stück über den Grafen Zeppelin und seine Luftschiffe.

Das würde natürlich perfekt nach Zeppelinheim passen. „Ich hoffe sehr, dass wir dafür das Budget zusammenbekommen“, sagt Löw.

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