Neu-Isenburg

Neu-Isenburg will temporäre Fahrradstraßen einrichten

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Testweise für ein Jahr will der Neu-Isenburger Magistrat in der Stadt zwei Fahrradstraßen einrichten.

Testweise für ein Jahr will der Neu-Isenburger Magistrat in der Stadt zwei Fahrradstraßen einrichten.

Eine soll von Norden nach Süden über die Luise- und Ludwigstraße führen auf einer Strecke von rund einem Kilometer. Die andere Fahrradstraße soll die Stadt von Westen nach Osten kreuzen über die Straßen Am Erlenbach und An den Grundwiesen.

Auch die Ost-West-Achse ist etwa einen Kilometer lang und wird laut Stadt bereits heute von vielen Kindern und Jugendlichen genutzt, die mit dem Rad zur Schule fahren. Beide Strecken eignen sich laut Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) und Erstem Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) besonders gut für den Probebetrieb.

Laut Hunkel und Schmitt soll das Projekt von der Hochschule Darmstadt wissenschaftlich begleitet werden, für die endgültige Umsetzung will die Stadt Fördermittel beim Land Hessen beantragen. Alle Ergebnisse sollen im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vorgestellt und diskutiert werden.

Die Kosten für die Einrichtung der zunächst temporären Fahrradachsen werden auf insgesamt rund 56 000 bis 76 000 Euro geschätzt. Der Umsetzung müssen noch die Stadtverordneten zustimmen – die Abstimmung ist für die nächste Sitzung am 24. Juni angesetzt.

Unterdessen teilt die Stadt Neu-Isenburg mit, dass ein Radweg nach Heusenstamm entlang der Landesstraße 3117 geplant ist; dabei soll auch der Stadtteil Gravenbruch besser angebunden werden.

Für die Umsetzung ist Hessen Mobil zuständig – laut Stadt ist das Projekt Teil der „Sanierungsoffensive 2022“.  

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