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Wer zieht als Nachfolger von Bürgermeister Herbert Hunkel ins Neu-Isenburger Rathaus ein?
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Wer zieht als Nachfolger von Bürgermeister Herbert Hunkel ins Neu-Isenburger Rathaus ein?

Neu-Isenburg

Neu-Isenburg: Vier Kandidaten für das Bürgermeisteramt

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Ein Quartett buhlt in Neu-Isenburg um die Nachfolge von Bürgermeister Herbert Hunkel. CDU, Grüne, FDP und SPD haben ihre Bewerber nominiert.

In Neu-Isenburg gibt es nun vier Kandidaten, die Bürgermeister werden wollen. Am Freitagabend nominierten die CDU-Mitglieder den Ersten Stadtrat Stefan Schmitt mit 88,1 Prozent aller gültigen Stimmen, am Dienstag warf Thilo Seipel (FDP) seinen Hut in den Ring. Bereits Anfang Mai gab Oliver Gröll (Grüne) seine Kandidatur bekannt; er war der erste Bewerber. Zwei Tage später folgte ihm SPD-Fraktionschef Dirk Gene Hagelstein.

Am 26. September, dem Tag der Bundestags- und Landratswahl, wird in Neu-Isenburg ein Nachfolger für Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) gewählt. Der 76-Jährige tritt nicht mehr zur Wahl an, seine Amtszeit endet am 10. April 2022.

Stefan Schmitt erklärt, er sei mit dem Koalitionspartner Freie Wähler im Gespräch, ob sie ihn in seiner Kandidatur unterstützen. Der 47-Jährige ist seit elf Jahren Erster Stadtrat und gehört seit 28 Jahren der Stadtverordnetenversammlung beziehungsweise dem Magistrat an. Er ist in seinem Dezernat als Kämmerer für die Finanzen zuständig und verantwortet das Ordnungs- und Standesamt.

Als Berufspolitiker dürfte Schmitt die größten Chancen haben, den Rathausthron zu besteigen. Nach eigenem Bekunden geht er aber mit einer „gewissen Bescheidenheit“ in die Wahl. „Alle Parteien schicken ihre Spitzenkräfte“, sagt er. „Ein Selbstläufer wird das für mich keinesfalls.“

Thilo Seipel tritt schon zum zweiten Mal zur Bürgermeisterwahl an. Vor sechs Jahren war er der einzige Bewerber, der sich als Alternative zum schier übermächtigen Amtsinhaber Hunkel aufstellen ließ, holte damals 22,6 Prozent aller gültigen Stimmen. Der 44-jährige Diplom-Kaufmann hat sich entschieden, als unabhängiger Bewerber ins Rennen zu gehen, um so „ein Angebot für alle Bürger zu machen“.

Die Grünen sind zwar mit der CDU in einer Koalition, schicken aber ihren eigenen Kandidaten ins Rennen. Die Mitglieder nominierten Oliver Gröll (55), der fast drei Legislaturperioden lang für die CDU im Stadtparlament saß und vor gut einem Jahr zu den Grünen wechselte.

Die SPD hat ebenfalls ein politisches Schwergewicht nominiert: Der 54-jährige Dirk Gene Hagelstein ist seit mehr als 25 Jahren in der Partei aktiv, war unter anderem stellvertretender Vorsitzender im Kreis Offenbach.

Ob die Linke einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt, sei noch unklar, sagt Fraktionsvorsitzender Edgar Schultheiß. Bei vier Bewerbern habe man wohl nur Außenseiterchancen, müsse sich intensiv beraten.

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