Neu-Isenburg

Neu-Isenburg: Stadt will Fahrradstraßen

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Um den Radverkehr in Neu-Isenburg stärker zu fördern, sollen in der Stadt Fahrradstraßen eingerichtet werden.

Um den Radverkehr in Neu-Isenburg stärker zu fördern, sollen in der Stadt Fahrradstraßen eingerichtet werden – das ist laut Magistrat das Ergebnis einer städtischen Voruntersuchung. Welche Straßen dafür geeignet sind, werde derzeit in den städtischen Gremien diskutiert.

Wenn die Stadtverordnetenversammlung zustimmt, soll unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger eine vertiefende Planung erstellt werden, über deren Ergebnis wiederum die Stadtverordneten entscheiden. Auf Fahrradstraßen haben Radfahrer Vorrang vor dem Autoverkehr. Autos dürften üblicherweise auch auf Fahrradstraßen fahren, allerdings müssten Autofahrer besonders Rücksicht nehmen. Die Höchstgeschwindigkeit für alle beträgt maximal 30 Kilometer pro Stunde.

Im Frühjahr hatte das Stadtparlament den Magistrat beauftragt, zentrumsnahe Routen auf ihre Eignung als Fahrradstraßen zu untersuchen. Hauptstraßen sollen möglichst vermieden werden; idealerweise sollen die Fahrradstrecken parallel zu den Hauptverkehrsrouten verlaufen. Eine Ost-West-Route könnte laut Magistrat über die Bahnhofstraße, die Rheinstraße, die Lessingstraße, Am Erlenbach und An den Grundwiesen führen. Für die Nord-Süd-Route gebe es drei parallel verlaufend Varianten, die sich laut Magistrat in ihrer Entfernung zum Zentrum unterscheiden und darin, wie aufwändig der Umbau zu einer Fahrradroute wäre.

Bei der Ausgestaltung der Fahrradstraßen sollen Bürger zum Beispiel bei einer Planungswerkstatt mit einbezogen werden. Sobald der Streckenverlauf feststehe, könnten auch die voraussichtlichen Kosten ermittelt werden.  

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