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Neu-Isenburg

Neu-Isenburg: So will der Magistrat Stadtbäume retten

  • Jonas Nonnenmann
    VonJonas Nonnenmann
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130 Bäume mussten im vergangenen Jahr in Neu-Isenburg wegen der Trockenheit gefällt werden. Mit einem Zukunftskonzept will der Magistrat gegensteuern.

Die Trockenheit im Rhein-Main-Gebiet hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Auch in Neu-Isenburg sind deshalb viele Bäume abgestorben; 2020 mussten in der Stadt 130 Bäume gefällt werden und damit mehr als zwei Prozent des Bestands, teilt der Magistrat mit.

„Dieser Trend darf sich nicht fortsetzen!“, schreiben Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) und der Erste Stadtrat Stefan Schmitt (CDU). Unter Federführung der städtischen Biologen arbeite die Stadt an eine Zukunftskonzept für die Natur und besonders für die Stadtbäume in Neu-Isenburg. Grundlage für das Konzept ist der Statusbericht des Dienstleistungsbetriebs (DLB) Dreieich und Neu-Isenburg; außerdem sollen Ansätze aus der AG Grün und der AG Umwelt mit einbezogen werden sowie Aspekte der Stadtklimakarte.

Klar sei, dass sich Baumpflanzungen mit trockenheitsresistenten Baumarten wie Blumenesche, Ungarische Eiche oder Amberbaum, bewährt hätten. Für heimische Baumarten wie Buche, Birke oder Bergahorn gebe es in der Stadt kaum noch geeignete Lebensbedingungen. Für Ersatzpflanzungen hat die Stadt ein Sonderbudget in Höhe von 15 000 Euro beschlossen. Der Magistrat wirbt außerdem für private Baumspenden. Spenden sind laut Stadt ab 400 Euro möglich, ohne Pflanzung ab 200 Euro. In der Regel werde der Ort der Pflanzung mit dem Spender oder der Spenderin abgestimmt. Am Baum wird ein Schild aufgestellt, das auf Spendende hinweist. jon

Weitere Infos bei s.jaeckel@dlb-aoer.de, Telefon 06102 / 3702 356.

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