Neu-Isenburg

Mehr Platz für Bürger in Neu-Isenburg

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Im September ist der erste „Park(ing) Day“ in der Stadt Neu-Isenburg geplant. Dabei sollen Parkflächen vorübergehend umgewidmet werden.

Die Umweltverbände ADFC, VCD und Nabu wollen zusammen mit dem „Wattclub - Bürgerinitiative für die Energiewende in Neu-Isenburg“ ein Zeichen setzen: Gemeinsam planen sie, am Freitag, 20. September, den ersten „Park(ing) Day“ in Neu-Isenburg abzuhalten, um für mehr Platz in der Stadt für Fußgänger und Radler zu werben. Dazu wollen sie an dem Tag Parkplätze belegen, um darauf vorübergehend einen Platz zu schaffen, auf dem sich Menschen wohlfühlen.

Hilfe bei der VorbereitungWer sich an der Vorbereitung des „Park(ing) Day“ beteiligen will, sollte eine E-Mail an folgende Adresse schreiben: parkingday-info@gmx.de.

Nach dem Motto „Grünoase statt Blechwüste“ wollen die Initiatoren am „Park(ing) Day“ den Parkstreifen der viel befahrenen Frankfurter Straße auf Höhe der Hausnummern 76–80 in eine autofreie Zone umwidmen und die Fläche als gemütliche Sitzecke mit Grünpflanzen zum Klönen und Diskutieren, Zeitunglesen, Kaffeetrinken und Picknicken gestalten. Dazu haben sie einen Antrag beim städtischen Ordnungsamt ist gestellt.

Die Organisatoren des Neu-Isenburger „Park(ing) Day“ verweisen darauf, dass nach Statistiken bundesweit 70 Prozent der öffentlichen Flächen in den Städten für den motorisierten Verkehr vorgehalten werden. Ein prägnantes Beispiel in Neu-Isenburg sei die Frankfurter Straße. Deswegen sei sie für die Aktion auch ausgewählt worden. Genaueres zum Ablauf des ersten „Park(ing) Day“ in Neu-Isenburg wollen die Initiativen Ende August bekannt geben.

Der erste der inzwischen weltweit abgehaltenen „Park(ing) Days“ wurde 2005 im us-amerikanischen San Francisco begangen. Seither werden weltweit öffentliche Flächen, die sonst dem Autoverkehr zur Verfügung stehen, alljährlich am dritten Freitag im September in kleine Oasen mit Aufenthaltscharakter verwandelt. Nicht nur in Großstädten, sondern überall, wo sich Aktive zusammenfinden. 

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