Neu-Isenburg

Mehr als 1000 Bewertungen für den Stadtumbau von Neu-Isenburg

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Die Frist für die Online-Kommentierung ist beendet. Nun wertet die Stadt Neu-Isenburg die Bürgervorschläge aus.

Rund 280 Kommentare und 1145 Bewertungen hat die Online-Plattform für den geplanten Stadtumbau der Stadt Neu-Isenburg Ende Juli verzeichnet. Damit ist die Frist für die Anregungen der Bürger abgelaufen, die sich zu insgesamt 57 Einzelmaßnahmen äußern konnten. Mehr als 150 Bürgerinnen und Bürger hatten sich beteiligt. In den kommenden Wochen sollen die Beiträge ausgewertet und dokumentiert werden, teilt die Stadt mit.

Die größte Zustimmung – 52 Teilnehmende – erhielt demnach die Erstellung eines Grün- und Pflegekonzepts für den öffentlichen Raum inklusive sogenannter Blauer Infrastruktur, womit Wasser gemeint ist. Ein neues Grün- und Pflegekonzept soll die bestehenden Grünflächen analysieren und Möglichkeiten der Verbesserung aufzeigen. Möglich wäre etwa, Freiflächen zu entsiegeln oder einen Trinkwasserspender und Wasserspiele zu installieren.

Beschlossen werden soll das Integrierte Stadtentwicklungskonzept bis zum 15. November vom Stadtparlament.

Dem Stadtumbau zugrunde liegt das sogenannte integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek), dessen Fördergebiet sich über die Frankfurter Straße von der Straßenbahnendhaltestelle, den Alten Ort bis Kreuzung Friedhofstraße hin zum Stadtquartier Süd, über das Kalbskopfgelände sowie über die Fußgängerzone Neu-Isenburgs erstreckt.

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, das den Umbau fördert, hat laut der Stadt die Auflage erteilt, neben der zu erwartenden Bundes- und Landesförderung auch Fördermittel aus weiteren Förderprogrammen zu akquirieren und die kommunalen Eigenmittel anzupassen.  

Die Einzelmaßnahmen und die Anmerkungen der Bürger stehen auf stadtumbau.neu-isenburg.de.

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