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Das Freibad eröffnet zeitgleich mit dem Hallenbad am 17. Mai.
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Das Freibad eröffnet zeitgleich mit dem Hallenbad am 17. Mai.

Neu-Isenburg Hallenbad

Land in Sicht

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Ein Ende der Bauarbeiten am Neu-Isenburger Hallenbad ist in Sicht. Die Verantwortlichen legen sich endlich auf einen Eröffnungstermin am 17. Mai fest.

Dass endlich gut wird, was lange währt – beim Neu-Isenburger Hallenbad, dessen Wiedereröffnung nach der Großsanierung immer wieder verschoben wurde, kann man das nun wohl wirklich sagen. Denn endlich ist Land in Sicht auf der Dauerbaustelle, nachdem die immer weiter emporkletternden Sanierungskosten Anfang dieses Jahres viele Schlagzeilen gemacht und heftigen Streit in der Stadtverordnetenversammlung ausgelöst hatten.

Es sei hier gleich noch mal ein etwas schiefes Sprachbild erlaubt: Nachdem es so viele Wellen geschlagen hat, ist das ehemalige Wellenbad nun so gut wie fertig. Das Hauptbecken mit Drei-Meter-Sprungturm und 25-Meter-Bahn ist nun auf Höhe des Fußbodens, so dass die Schwimmer durch die bodentiefen Fenster ins Grüne blicken können.

Ansprüche verändern sich

Im früheren, 1971 gebauten Wellenbad, das einst eine überregionale Attraktion war, schwamm man wegen des gelegentlichen Seegangs tief unten im Becken. „In den letzten Jahren habe ich oft beobachtet, dass die Leute sogar aus dem Wasser gestiegen sind, wenn es wieder Wellen gab“, sagt Stadtwerke-Chef Eberhard Röder. Heute hätten Hallenbadbesucher ganz andere Ansprüche, sagt Röder, Sport, Gesundheit und Wellness. Wenn es denn irgendwo noch Wellenbäder gebe, dann am ehesten in großen Spassbädern.

Das alte Bad ist kaum wiederzuerkennen. Hier und da fehlt noch eine Kachel oder ein Kleiderhaken, und für die technische Abnahme wird in den kommenden Wochen gradezu ein Prüfungsmarathon nötig werden, doch gestern haben sich endlich auch die drei für den Umbau Verantwortlichen, neben Röder Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) und Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU), auf einen verbindlichen Öffnungstermin festgelegt: Genau heute in einem Monat, am Samstag, 17. Mai, beginnt die Bade- und Sauna-Saison in Neu-Isenburg.

Hallenbad und Freibad, die sich künftig ein gemeinsames Foyer teilen, eröffnen an jenem Wochenende mit einem Fest und zwei Tagen freiem Eintritt. Dann können sich die Neu-Isenburger selbst davon überzeugen, dass mit den elf Millionen Euro Sanierungskosten – drei mehr als ursprünglich veranschlagt – ein neues Bad entstanden ist, das sicher zu den schönsten im Rhein-Main-Gebiet gezählt werden darf. Dass hier trotzdem keine „goldenen Wasserhähne“ verbaut wurden, darüber immerhin waren sich die Stadtverordneten aller Fraktionen einig und auch darüber, dass die Sanierung an sich eine gute Sache ist.

Das Konzept sieht künftig die parallele Nutzung von Hallen- und Freibad vor. „Diesen Sommer bleibt das Hallenbad durchgehend geöffnet“, sagt Röder. „Vom kommenden Jahr an werden wir mit dem Hallenbad vier bis sechs Wochen Sommerpause machen.“

Er hoffe, dass das ungewöhnliche Konzept – in den meisten anderen Städten in der Region sind Hallen- und Freibäder getrennt – für die Besucher des Waldschwimmbads attraktiv sei. Zudem entzerre es beispielsweise den Schwimmunterricht der Schulen, der nicht mehr mit dem normalen Badebetrieb kollidiere. Und schließlich gebe es durchaus auch Jahre, in denen die Sommer kalt und verregnet seien.

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