Neu-Isenburg

Kritik an Untätigkeit

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ADFC fordert Umsetzung des Radverkehrkonzeptes.

Die Arbeitsgruppe „Verkehrswende“ des Fahrradclubs ADFC fordert in einer Mitteilung mehr Sicherheit für Radfahrer in der Stadt und die „überfällige“ Umsetzung des Radverkehrkonzeptes.

Die AG kritisiert, dass von den Beschlüssen der Stadtverordneten zur Umsetzung des Fahrradplans von 2015 erst eine von 16 Maßnahmen umgesetzt worden sei. Im Rathaus werde viel über die Umsetzung von Fahrradstraßen diskutiert mit „immer wieder neue Vorschlägen, daraufhin Ablehnungen und neuen Varianten“ – aber ohne Ergebnis. So gehe das schon jahrelang. Für Fahrradfahrer habe sich die Lage indes verschärft.

Bei einem Treffen mit Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos), dem Ordnungsamt und der Stadtentwicklung hätten diese auf die Verantwortung der Parteien verwiesen. Von Seiten der Verwaltung sei bei dem Treffen zugesichert worden, das Parken auf Gehsteigen stärker zu ahnden und die Abschaffung sogenannter „Drängelgitter“ zu prüfen, weil dadurch Lastenfahrräder und Kinderanhänger behindert würden.

Die Initiative habe außerdem Vertretern der Stadt eine Liste mit 67 gefährlichen Punkten für Radfahrer in der Stadt übergeben. 

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