Neu-Isenburg

Intelligente Parkbänke

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Der Vorschlag der FDP, so genannte Smart Benches aufzustellen, findet im Parlament keine Mehrheit

Parkbänke mit Solarpaneln, die integrierte Bildschirme zur Information der Bevölkerung über aktuelle Themen haben und als USB-Ladestationen sowie WLAN-Hotspots fungieren können – mit dieser innovativen Idee ist die Neu-Isenburger FDP-Fraktion in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung abgeblitzt.

Die Freidemokraten führten an, solche sogenannten Smart Benches gebe es schon in London und Essen, aber noch nicht im Rhein-Main-Gebiet. Man könne sie als Meilenstein auf dem Weg zur Smart-City sehen, den die Stadt nach einem Beschluss des Stadtparlaments von Ende August beschreiten möchte. Der Magistrat solle doch Angebote verschiedener Hersteller einholen und ihnen anbieten, ihr Modell vorzustellen und probeweise aufzustellen – etwa im Alten Ort.

Die CDU sah das Parlament als falschen Ort für eine Entscheidung. Die Steuerungsgruppe „Vom alten Ort zur neuen Welt“ solle sich mit dem Vorschlag beschäftigen. Schließlich sei diese Idee als Teilaspekt im Gesamtpaket Stadtumbau zu werten. Die SPD stellte einen Geschäftsordnungsantrag, den FDP-Antrag in die Ausschüsse zu verweisen, fand aber keine Mehrheit. Auch der Ursprungsantrag wurde dann von der Mehrheit abgelehnt. ann

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