So könnte es einmal aussehen.

Neu-Isenburg

Hunderte neue Wohnungen und Büros im Stadtquartier Süd

  • schließen

Die Planung für das Neu-Isenburger Stadtquartier Süd steht. Im kommenden Jahr soll es losgehen.

In Neu-Isenburg entsteht ein neues Quartier – das wurde mit dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplans zum Stadtquartier Süd bei der letzten Stadtverordnetenversammlung Ende März entschieden.

Mit dem Bau des Stadtteils zwischen Schleussnerstraße, Frankfurter Straße und Hugenottenallee sind der Frankfurter Projektentwickler Groß & Partner und die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU Neu-Isenburg befasst. Entwickelt wird laut Groß & Partner ein gemischt genutztes Quartier auf einer rund 115 000 Quadratmeter großen Fläche, was etwa 15 Fußballfeldern entspricht.

Geplant sind hunderte Wohnungen, Büroflächen für rund 1900 Arbeitsplätze, außerdem Hotels, Geschäfte und eine Kindertagesstätte. Auch ein Quartiersplatz und öffentliche Parks sind Teil der Planung. Im kommenden Jahr sollen die Erschließungs- und Bauarbeiten der zumeist fünfgeschossigen Gebäude beginnen. In mehreren Bauabschnitten entstehen auf den Grundstücken der GEWOBAU laut Stadtverwaltung rund 380 Wohnungen und rund 5000 Gewerbeflächen.

Ein Teil der Wohnungen soll verkauft werden, der überwiegende Teil werde vermietet. Weitere rund 380 Wohneinheiten und rund 36 000 Quadratmeter Geschossfläche sollen durch den Eigentümer und Entwickler Groß & Partner entstehen.

Einst ein Industriegebiet

Bei dem Neubaugebiet handelt es sich um ein ehemaliges Industriegelände; früher war hier das Unternehmen Agfa untergebracht und das Areal der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB). Durch die Nähe zum Stadtzentrum sollen attraktive Freiflächen für alle Neu-Isenburger entstehen. Für die Gestaltung des Platzes und der zentralen Grünflächen wurden laut dem Projektentwickler die Grundzüge der Gestaltung bereits festgelegt.

Das mit Klinkern verkleidete Haus der Bundesmonopolbrennerei entlang der Schleussnerstraße, sowie die daran angeschlossene Halle auf der westlichen Seite werden saniert. Dadurch soll laut Stadt ein Teil der Stadtgeschichte im Stadtbild erhalten bleiben. Eine „Gestaltungsfibel“ für das Stadtquartier Süd soll den Planern und Entwicklern als gestalterischer roter Faden dienen. Enthalten sind unter anderem Vorschläge zur Gestaltung von Fassaden, Fenstern und Türen. jon

Weitere Informationenbei der GEWOBAU unter der Mailadresse kundenbetreuung@gewobau-ni.de sowie bei Groß & Partner unter Sabine.Schlempp@gross-partner.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare