Betreuung

Hort in Neu-Isenburg weiter ausgebaut

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Die Stadt Neu-Isenburg schafft 50 Plätze für Anderson-Schüler im ehemaligen Kinderhaus.

In Neu-Isenburg besuchen 77 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler nach dem Unterricht eine Betreuungseinrichtung der Stadt. Das teilt die Stadt Neu-Isenburg in einer Pressemeldung mit. Demnach gehen derzeit von 1384 Grundschülern 1061 Kinder in den Hort. Zähle man die Hausaufgabenhilfen hinzu, erreiche die Stadt Neu-Isenburg eine Betreuungsquote von 88,4 Prozent. Seit 2014 habe man die Betreuungsquote um 12,1 Prozent, mit weiteren Maßnahmen um 18,4 Prozent, gesteigert. „Alle angemeldeten Kinder der sechs Grundschulen erhalten einen Betreuungsplatz, die Belegungsquote von 102,6 Prozent, wird durch Platzsharing-Modelle erreicht“, heißt es in der Pressemitteilung.

Wenn der Bedarf größer ist als das Angebot, werde neues ausprobiert, etwa in der Hans-Christian-Andersen-Schule. Um dort den nötigen Platz für die Nachmittagsbetreuung zu schaffen, werden die Räume im ehemaligen Kinderhaus, dem heutigen Bildungs- und Beratungszentrum Mitte, in der Hugenottenallee 88 beziehungsweise der Friedrichstraße 43, derzeit neu aufgeteilt – „mit vergleichsweise wenig Mitteln aber vielen kreativen Ideen“, heißt es aus der Stadt. So entsteht Platz für weitere 50 Kinder, 230 Plätze sind es dann insgesamt an der Andersen-Schule. Die Kosten betragen rund 140 000 Euro. Die Betreuung der zusätzlichen Plätze übernimmt die NIKI gGmbH für 71 000 Euro Personalkosten im Jahr. Vor der Tür können die Kinder auch den Spielplatz und das Fußballfeld nutzen.  

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