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Die Karte ist von beträchtlicher lokalhistorischer Bedeutung.
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Die Karte ist von beträchtlicher lokalhistorischer Bedeutung.

Neu-Isenburg

Historischer Schatz

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Eine Karte zeigt die Region anno 1761. Die Karte ist von beträchtlicher lokalhistorischer Bedeutung.

Es war die reinste Detektivarbeit: Im Nachlass des Sprendlinger Heimatforschers Heinrich Runkel fand sich eine Reihe von unbeschrifteten Fotografien, die Teile einer historischen Karte der Region zeigten. Der Aufbewahrungsort des Originals allerdings war unbekannt.

Ein Hinweis führte schließlich in das nicht öffentlich zugängliche fürstlich Isenburger Archiv in Birstein. Dort liegt die kolorierte Federzeichnung aus dem Jahr 1761, die von beträchtlicher lokalhistorischer Bedeutung ist, weil sie das Gebiet zwischen Sprendlingen, Neu-Isenburg, Gravenbruch und Neuhof mit großer Detaildichte wiedergibt.

Erst bei einer persönlichen Begegnung der Vorsitzenden der beiden Heimatvereine von Neu-Isenburg und Sprendlingen, Bürgermeister Herbert Hunkel und Wilhelm Ott, mit Prinz Alexander von Isenburg gelang es ihnen, die Erlaubnis zu erhalten, die historische Karte aus dem Jahr 1761 vor Ort dokumentieren zu dürfen. Erst einem professionellen Fotografen, der auch für das Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt arbeitet, gelang aber eine hochwertige Reproduktion. Die Bildbearbeitung übernahm die Dreieicher Firma Irmschler.

Die Karte ist erstmals am kommenden Sonntag, 22. Oktober, in der Ausstellung „Drey Eich – Eine Landschaft auf alten Karten“ zwischen 10 und 17 Uhr in der evangelischen Erasmus-Alberus-Gemeinde, Tempelstraße 1 in  Dreieich, zu sehen. 

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