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Wollten etwas tun für die Berggorillas in Zentralafrika: Isenburger Goetheschüler.

Neu-Isenburg

Mit Handys den Gorillas helfen

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Zwei Klassen der Goetheschule in Neu-Isenburg sammeln ausgediente Mobiltelefone für die Zoologische Gesellschaft in Frankfurt - und wollen damit den Gorillas in Zentralafrika helfen.

Neuer Vertrag, neues Smartphone. Für viele Menschen ist es normal, regelmäßig das Handy zu wechseln. Wenige machen sich Gedanken über die seltenen Metalle, die darin verbaut sind. Um die zu gewinnen, werden Natur und damit Lebensraum von Tier und Mensch vernichtet, und Kinder für den Abbau der seltenen Stoffe eingesetzt.

Die Klassen 6b und 10d der Goetheschule in Neu-Isenburg haben sich Gedanken gemacht und im Rahmen einer Projektwoche vor den Sommerferien 295 alte, nicht mehr benutzte Handys von Mitschülern und Lehrern, Verwandten und Bekannten eingesammelt. Die darin verbauten Rohstoffe sollen wieder verwendet werden. Auch im Rathaus hatten sie eine Sammelbox aufgestellt.

Die Handys haben sie nun der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt übergeben, die die Telefone recyceln lässt. Der Verkaufserlös fliest in deren Gorillaschutzprojekt im Virunga-Park, Zentralafrika. Laut Gesellschaft leben dort 600 der 1000 weltweit noch lebenden Berggorillas. Der Park steht seit 1994 auf der Unesco-Liste der bedrohten Welterbestätten. 

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