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Die Frankfurter Straße ist im Zentrum des geplanten Stadtumbaus.

Neu-Isenburg

„Es fehlt ein Leitbild“

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Die Grünen kritisieren die Planungen für den Stadtumbau. Sie wünschen sich ein Gesamtkonzept. So etwas hat die Stadt jetzt offenbar auf den Weg gebracht.

Die Grünen in Neu-Isenburg kritisieren die Stadtentwicklung. „Es fehlt ein Gesamtkonzept“, sagt Nick Timm, Pressesprecher der Partei. „Wir müssen die Grundsatzfragen klären und ein städtisches Leitbild entwickeln.“ Insgesamt sei man mit den Koalitionspartnern CDU und Freien Wählern auf einem guten Weg beim Stadtumbau-Prozess. Jedoch dürfe man das Gebiet um die Frankfurter Straße nicht isoliert betrachten, so Timm. Und dafür würde die Fördersumme von 20 Millionen Euro nicht ausreichen.

Neu-Isenburg wurde 2017 in das Städtebauförderprogramm Stadtumbau in Hessen aufgenommen. Unter dem Titel „Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ entwickelt die Nassauische Heimstätte (NH) Projektstadt im Auftrag der Stadt Ideen, die unter anderem aus Bürgerversammlungen hervorgehen.

Was dem Förderprogramm zugrundeliegt, ist ein städtisches Fördergebiet, das laut einer Präsentation vom August dieses Jahres rund um die Frankfurter Straße liegt.

Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) betont gegenüber der FR: „An einem integrierten Stadtentwicklungskonzept wird gerade gearbeitet.“ Ein anderes Wort für dieses Konzept ist der sogenannte Maßnahmenkatalog. Konkrete Vorschläge, wie es mit der Innenstadt weitergehen soll. Diese Maßnahmen bekamen die Stadtverordneten am vergangenen Montag präsentiert.

Bis die Bürger erfahren, was darin genau geplant ist, werden noch ein paar Monate ins Land gehen. Anfang Februar werde man den Katalog dem Wirtschaftsministerium vorlegen, sagt Hunkel. Das Ministerium entscheidet, ob die Maßnahmen den Förderrichtlinien entsprechen. Wenn ja, entscheiden die Stadtverordneten darüber. Hunkel zufolge könnte das im Mai der Fall sein. 

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