Ausschreibung

Neu-Isenburg will Smart City werden

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Die Stadt Neu-Isenburg hofft, eines von zehn Modellprojekten zu werden. Der Bund stellt Fördergeld zur Verfügung.

Neu-Isenburg will Smart City werden – das heißt, die Stadtverwaltung und andere Dienstleister, Institutionen und Organisationen sollen intelligent miteinander vernetzt und gesteuert werden. Die Stadt hat sich für das Modellprojekt „Smart Cities made in Germany“ beworben, das vom Bundesinnenministerium ausgeschrieben wurde.

Kommunen werden ausgewählt, den Umgang mit der Digitalisierung zu erproben und eine umfassende Strategie zu entwickeln, wie eine Stadt mit Hilfe der digitalen Technik fortschrittlicher und lebenswerter werden kann. Für das Modellprojekt stellt der Bund über einen Zeitraum von zehn Jahren in vier Staffeln rund 750 Millionen Euro zur Verfügung. In der ersten Staffel werden zehn Kommunen mit mindestens 65 Prozent gefördert. 

Weil die Zahl der Bewerbungen groß sein wird, ist der Beschluss, sich zu bewerben, in Neu-Isenburg gleich für alle vier Staffeln gefasst worden. Verwaltung, Bürger und Gewobau, DLB oder Stadtwerke sollen bei der Verwirklichung mithelfen. Eine erste Projektgruppe wurde gegründet, neun Handlungsfelder definiert. Die Digitalstadt Darmstadt GmbH ist Kooperationspartner. Sie gehört in Darmstadt zum städtischen Unternehmensverbund und ist Vorreiter in Sachen Digitalisierung. „Das ist mir lieber als ein Unternehmensberater, der 30 000 Euro will“, sagt Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos).

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