Neu-Isenburg

Den Barock entdecken

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Eine Ausstellung über Landgraf Johann Philipp zu Ysenburg-Büdingen ist im Neu-Isenburger Stadtmuseum zu sehen. Es ist eine Schau für alle Sinne.

Er war der Gründer Neu-Isenburgs, hat durch die Förderung und Ansiedlung der hugenottischen Glaubensflüchtlinge Offenbach zum Aufschwung verholfen: Landgraf Johann Philipp zu Ysenburg-Büdingen hat seine Spuren hinterlassen in der Rhein-Main-Region. Eine neue Ausstellung unter dem Titel „1718. Graf Johann Philipp zu Ysenburg-Büdingen und seine Zeit“ im Neu-Isenburger Stadtmuseum in der Löwengasse 24 beschäftigt sich mit dem Grafen ebenso wie mit dem Barock.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 21. September gleich an zwei Orten: Zuerst um 18 Uhr im Rathaus, anschließend geht es um 20 Uhr ins Stadtmuseum. Ein Busshuttle ist eingerichtet, damit Besucher von einem Ort zum anderen gelangen.

Um gerade Kinder für die Geschichte des Barock zu begeistern, hat Christian Kurz vom Stadtmuseum bei der Ausstellung alle didaktischen Register gezogen: So können sich Kinder im Eingangsbereich mit Perücken und Gewändern verkleiden und so hautnah die Mode des Barock erleben. Die Kölner Parfümmanufaktur Farina hat dem Museum eine „Duftorgel“ zur Verfügung gestellt, so dass die Besucher die Parfüme des Barock auch mit der Nase wahrnehmen können, zudem ist das einzig existierende Portrait des Grafen in der Ausstellung zu sehen.

Auf Texttafeln erfahren die Besucher, dass J. Philipp, wie er sich selbst nannte, ein äußerst sparsamer Mann war oder wie man sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts ernährte. Dabei gibt es zu jedem historischen Rezept auch eine moderne Variante, so dass die Besucher es zu Hause nachkochen können.

Das Museum hat ein breites Begleitprogramm zu der bis 24. Februar 2019 zu besichtigenden Ausstellung organisiert: So gibt es Kostümführungen, Theaterstücke, Konzerte, eine Druckwerkstatt oder es dürfen Spiele des Barock gespielt werden.

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