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Tanz- und Akrobatik-Vorfürhungen gehörten zum Show-Programm des Abends.
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Tanz- und Akrobatik-Vorfürhungen gehörten zum Show-Programm des Abends.

Abend des Sports

Neu-Isenburg feiert seine Athleten

  • VonFrank Sommer
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Beim bunten Abend des Sports wurden die besten Sportler ausgezeichnet.

Die Überraschung kommt gegen 21 Uhr, Selina Kiefer wird auf die Bühne gebeten. „Ich kann es kaum glauben, dass wirklich ich gemeint bin“, sagt die 13-Jährige noch am Tag danach. Die Kunstturnerin des Turnvereins 1861 ist zu Neu-Isenburgs Sportlerin des Jahres 2013 gewählt worden. „Ich wusste, dass ich nominiert wurde, aber Chancen habe ich mir keine ausgerechnet. Schließlich trete ich gegen Sportler an, die sogar schon Vize-Weltmeister wurden .“ Die Wahl der Jury fiel dann aber doch auf die junge Turnerin, die bisher 14-mal Gau- und 32-mal Hessenmeisterin im Einzel- und Mannschaftsturnen wurde.

Ihre Auszeichnung erhielt Kiefer am Freitag in der Hugenottenhalle beim traditionellen „Bunten Abend des Sports.“ Insgesamt 116 Sportler aller Altersgruppen wurden im Laufe des Abend für ihre erbrachten Leistungen geehrt. Seit 1978 ehrt die Stadt ihre Sportler. „Etwa ein Fünftel der Neu-Isenburgerinnen und Neu-Isenburger gehören einem Sportverein an, fast 38 Prozent aller Vereinsmitglieder sind unter 18 Jahre“, berichtet Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) in seiner Begrüßungsrede. Mit 30 Sportvereinen und über 7000 Mitgliedern sei Neu-Isenburg eindeutig eine Sportstadt.

Eine Sportstadt, in der Selina Kiefer aufwuchs und früh zum Sport kam: Mit acht Monaten schon zum Mutter-Kind-Turnen. „Richtig“ los ging es mit drei Jahren, mit fünf bestritt sie ihren ersten Wettkampf. Viermal schon wurde sie „Hessische Meisterin im Deutschen Sechskampf“, der aus drei Disziplinen des Geräteturnens und dreien der Leichtathletik besteht.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, dreimal drei Stunden pro Woche trainiert sie. „Mit der Schule lässt sich das gut vereinbaren, vor Klausuren kann ich auch im Training noch lernen.“ Jüngst hat sie einen Kampfrichterlehrgang besucht und will dies auch weiter verfolgen. Wem sie ihren Erfolg verdankt, das vergisst Kiefer nicht bei der Ehrung: „Meinen Eltern und meiner Trainerin.“

Der Turnverein 1861 heimste an diesem Abend eine weitere Ehrung eine weitere Ehrung ein: Klaus Haun, der seit 60 Jahren dem Verein angehört und sich seit 31 Jahren als Erster Vorsitzender engagiert, erhielt den „Rudi-Seiferlein-Preis“, den Ehrenamtspreis der Stadt.

Am Tisch der Faustballer der Turn- und Sportgemeinde Zeppelinheim herrschte derweil Spannung: Die Seniorenmannschaft war einer der beiden Kandidaten für den Mannschaftspreis 2013. Jüngst wurde die Mannschaft sowohl Hessen- als auch Westdeutscher Meister und zählt zu den zehn besten Seniorenteams Deutschlands. „Egal, ob wir ausgezeichnet werden, der Sport gibt uns Genugtuung und Inspiration“, sagt Teammitglied Dieter Jordan. So nahmen es die Faustballer auch sportlich, als schließlich die „Rolling Girls“ des Rollsportvereins Solidarität zur „Mannschaft des Jahres“ gekürt wurden.

„Wir haben 2013 die Hessen- und die Bundesmeisterschaft gewonnen und nun noch den Mannschaftspreis – das ist doch ein schöner Erfolg“, sagt Steffen Eyrich, Trainer der „Rolling Girls“. Die Formation besteht aus 14 Läuferinnen im Alter von acht bis 15 Jahren. Zeit zum Feiern bleibt den Rollschuhsportlerinnen aber nicht: „Jetzt gehen die Meisterschaften los und da heißt es: Trainieren, trainieren, trainieren.“

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