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An vielen amerikanischen Kliniken ist Wassereis nach einer OP offenbar schon gang und gäbe.

Langen

Eis im Aufwachraum

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An der Asklepios-Klinik.gibt es nach einer OP etwas Süßes.

Welche Eissorte darf’s denn sein? Diese oder ähnliche Worte gehören nun zu den ersten, die Patienten der Asklepios-Klinik Langen nach einer Operation im Aufwachraum zu hören bekommen. Das Krankenhaus geht nämlich einen innovativen Weg: Es finanziert Wassereis, mit dem Nachwirkungen der Narkose gelindert werden sollen.

An vielen amerikanischen Kliniken ist Wassereis nach einer OP offenbar schon gang und gäbe. Die Anästhesisten der Asklepios-Klinik lasen laut Asklepios in einer Fachzeitschrift darüber und riefen daraufhin das Projekt „Wassereis“ ins Leben. Zuerst musste die Hygienebeauftragte der Klinik ihr Einverständnis geben, dann konnte der Gefrierschrank im Aufwachraum aufgestellt werden.

Orangen-, Kirsch-, Waldmeister- und Zitroneneis lagert in Einwegverpackungen darin. Das Eis trägt zum Abschwellen der Schleimhäute im Hals bei, die nach einer OP durch den Beatmungsschlauch oft gereizt sind. Auch die Übelkeit, die nach einer Narkose manchmal aufkommt, soll so unterdrückt werden können.    

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