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Trotz Regenwetter herrschte beim Blumenverkauf im Gewächshaus Hochbetrieb beim Dienstleistungsbetrieb.

Veranstaltung

Ein Name fürs Maskottchen

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Viele geboten wird beim Tag der offenen Tür beim Dienstleistungsbetrieb Neu-Isenburg und Dreieich am Samstag.

Lutz van Putz - das ist der Name für das neue Maskottchen des Dienstleistungsbetriebs (DLB) Neu-Isenburg und Dreieich. 42 der 120 Teilnehmer der Abstimmung zum Tag der offenen Tür am Samstag haben sich für diesen Namen für den roten Comic-Hund mit DLB-Latzhose entschieden.

„Neun Namen haben wir zur Auswahl, bei kleinen Kindern war ‚Wuffi‘ besonders beliebt“, sagt Franziska Knake, die die Namensabstimmung leitet. Ein holländischer Designer hat den Comic-Hund entworfen, in einer Abstimmung unter den DLB-Mitarbeitern setzte sich der Entwurf gegen mehrere andere Vorschläge von Designern aus Deutschland, Japan oder Italien durch. „Lutz van Putz“ soll von nun an besonders bei Kindern für Mülltrennung und Sauberkeit in beiden Städten werben.

Neben der Namensabstimmung wartete der DLB wieder mit den beliebten Müll- und Kehrwagen-Rundfahrten auf und allerlei Spiel- und Informationsangeboten. Allerdings wirkte sich das regnerische Wetter spürbar auf die Besucherzahlen aus, es waren deutlich weniger Besucher vor Ort als in den vergangenen Jahren. Einzige Ausnahme: der Blumenverkauf im Gewächshaus. „Hier stürmten wie in den Jahren zuvor die Besucher in das Gewächshaus“, sagt DLB-Geschäftsführerin Petra Klink. Geranien, Fuchsien oder Begonien wurden von den Besuchern in großen Pappkartons aus dem Gewächshaus geschleppt.

DLB Der DienstleistungsbetriebNeu-Isenburg und Dreieich beschäftigt knapp 230 Mitarbeiter.

Gegründetwurde er 1995 von der Stadt Neu-Isenburg, 2014 schloss sich die Stadt Dreieich an. som

www.dlb-aoer.de

Selbst bei der beliebten Fahrradversteigerung des Bürgeramtes war merklich weniger Andrang als sonst. Für manchen Schnäppchenjäger ein Glück, denn so konnte man günstig an ein Fahrrad kommen. So die zehnjährige Jana: Als Auktionator Dirk Behnsen ein Markenkinderrad in gutem Zustand vorstellte, rief sie sofort „Zehn Euro“ und erhielt schließlich für 23 Euro den Zuschlag. „Ich habe zwar ein Rad, aber das gefiel mir einfach gut“, sagt sie. Ihr Taschengeld muss sie dafür nicht opfern. „Mein Opa hat es bezahlt“, sagt sie und lächelt.

Mit Blick auf die Aufgaben des DLB ist Klink über das Regenwetter gar nicht so unglücklich. „Durch die Trockenheit im vergangenen Jahr mussten im Sportpark 70 Fichten gefällt werden, auch in Sprendlingen mussten wir 80 Bäume fällen“, sagt sie. Demnächst würden auch im Berliner Ring mehrere Buchen gefällt, da Hitze und Trockenheit diesen so zugesetzt habe, dass sie nicht mehr standsicher seien.

Umweltschutz werde daher ein immer größeres Thema, auch für den DLB. Beim Tag der offenen Tür trägt man dem etwa Rechnung, indem auf Plastikverpackungen weitgehend verzichtet wird. „Es gibt erstmals weder Senf- noch Zuckertütchen, auch das Popcorn wird in Papier statt Plastik ausgegeben“, sagt Klink.

In Hallen können sich die Besucher über Bienen- und Insektenhotels informieren, die den kommenden Wochen sollen Bienen- und Insektenhotels vom DLB in beiden Städten aufgestellt werden sollen . „Wir suchen allerdings noch Sponsoren dafür, eines kostet rund 1400 Euro“, sagt Klink.

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