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Maria Ließ überzeugte die Jury bei „Jugend musiziert“.
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Maria Ließ überzeugte die Jury bei „Jugend musiziert“.

Jugend musiziert

Motivation für den Nachwuchs

Zehn Musiker erreichen Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.

Von Juliane Mroz

Maria Ließ hat ihren Auftritt hinter sich und stellt ihren mit Aufklebern vollgeklebten Geigenkoffer auf den Tisch. Drei Stücke hat die 16-jährige Rodgauerin gerade gespielt – eins von Bach, eins von Mozart, eins von Pablo de Sarasate. Jetzt kann sie sich entspannt die Darbietungen ihrer Mitstreiterinnen und Mitstreiter beim 50. Regionalwettbewerb Jugend musiziert anhören. Ihr Ergebnis erfährt sie erst am Abend.

„Wenn die Punktzahl mal nicht so ist wie erhofft, sollte man sich das nicht so zu Herzen nehmen“, sagt Ließ. Für sie ist der Wettbewerb vor allem ein Motivationsfaktor, „ein Ziel, auf das ich hinarbeiten kann“.

Zu ihrem Instrument kam Ließ im Alter von acht Jahren bei einem Orientierungskurs an der Freien Musikschule Rodgau. „Ich fand Schlagzeug ganz gut, aber meine Mutter nicht. Also habe ich angefangen, Geige zu spielen.“ Inzwischen ist sie fest überzeugt: „Ich möchte auf jeden Fall Geige studieren und beruflich etwas mit Musik machen.“

Ließ ist eine von 27 jungen Musikerinnen und Musikern, die am Samstag in der Dietzenbacher Rudolf-Steiner-Schule in den Disziplinen Streichinstrumente, Holzblasinstrumente/Klavier und Popgesang am Wettbewerb teilnahmen. Wer sich hier qualifiziert, kann im März am Landeswettbewerb in Schlitz teilnehmen, die Bestplatzierten der Landeswettbewerbe dürfen im Mai zum Bundeswettbewerb, der in Erlangen, Fürth und Nürnberg abgehalten wird.

„Zu gewinnen gibt es nichts außer der Ehre“, sagt Joachim Neumann, Leiter der Dietzenbacher Musikschule und seit 2012 Organisator des Regionalwettbewerbs für die Stadt und den Kreis Offenbach, Hanau und den Main-Kinzig-Kreis. Und doch kann der Musikernachwuchs vieles aus dem Wettbewerb mitnehmen: Motivation, Bühnenerfahrung und Feedback von der Jury, die mit Experten besetzt ist.

Der Wettbewerb ist offen für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter bis zu 21 Jahren, in den Gesangskategorien bis zu 27 Jahren. Die Teilnehmer werden meist von ihren Musikschullehrern vorgeschlagen und wählen ihr Programm selbst aus. So intoniert im einen Saal der Steiner-Schule Sängerin Paula Hagemann „Don’t know why“ von Norah Jones, während Violinistin Leonie Wolf im anderen Saal Fritz Kreislers Präludium und Allegro spielt.

Zehn der 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von der Jury nicht nur mit einem ersten Preis in ihrer jeweiligen Altersgruppe ausgezeichnet, sondern auch zum Landeswettbewerb weitergeleitet. Darunter Violinistin Maria Ließ, Popsängerin Isabell-Marie Happel sowie das Klavier-Querflöte-Duo Katharina Martini und Maximilian Geis.

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