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Neu-Isenburg

Leitplanken für das Quartier Süd

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Sechs Planungsbüros sollen für Stadt und Eigentümer Ideen entwickeln.

Wie sich das zum größten Teil brachliegende Areal zwischen Frankfurter Straße, Carl-Ulrich-Straße und Hugenottenallee im Süden Neu-Isenburgs zum künftigen Stadtquartier Süd mit einer attraktiven und urbanen Mischung von Wohnen und Arbeiten entwickeln kann, beschäftigt seit gestern sechs Architekturbüros. Die Stadt erhofft sich von ihnen konkrete Vorschläge für die Bebauung des Geländes. Drei der Planer haben ihren Sitz in Frankfurt, zwei in Berlin und einer in Kassel.

Der Kernbereich des Geländes hat 15,4 Hektar, zu ihm gehören das frühere Gebäude der Monopolverwaltung für Branntwein, das frühere AGFA-Areal, der frühere Güterbahnhof und das frühere Gelände des Dienstleistungsbetriebs der Stadt Neu-Isenburg. Nach dem städtebaulichen Entwicklungskonzept, das die Isenburger Stadtverordneten im November einstimmig beschlossen, soll die erhoffte Haltestelle der Regionaltangente West an der Frankfurter Straße in die Planungen einbezogen und das denkmalgeschützte Gebäude der Monopolverwaltung für eine stadtquartierübergreifende Einrichtung genutzt werden. Die Stadtverordneten legen zudem Wert auf Angebote aus den Bereichen Soziales, unter anderem Kinderbetreuung, Kultur und Gastronomie sowie Geschäfte für den täglichen Bedarf.

Die Beschäftigten der sechs Büros, die nach Angaben von Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) jeweils 15?000 Euro für ihre Arbeit erhalten, hatten gestern Gelegenheit, sich bei einem Rundgang und einem Kolloquium ein Bild von den Gegebenheit zu machen. Ihre Entwürfe für das Quartier werden sie dem von der Stadt präsentierten Zeitplan nach in einer Entwurfswerkstatt am Wochenende Freitag und Samstag, 8./9. März, im Rathaus den Bürgern vorstellen. Die Stadt erhofft sich, dass sich die Neu-Isenburger mit den Vorschlägen der Stadtplaner beschäftigen und eigene Vorschläge machen. Dies ist über die Homepage zum Projekt möglich.

Eine erste Einschätzung der Ergebnisse soll ein Empfehlungsbeirat abgeben, dem außer Hunkel und Erstem Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) Vertreter der Eigentümer, ein Experte für Immobilienwirtschaft und fünf fachkundige Bürger angehören. Die Kosten für diese Werkstatt, den weiteren Planungsprozess und die städtebaulichen Folgekosten werden sich Stadt und Eigentümer nach einer nun geschlossenen Kooperationsvereinbarung teilen.

In der nun begonnenen Phase gehe es nicht darum, finale Entwürfe zu erhalten, sondern ein Ideenpotenzial zu gewinnen,sagte Rainer Müller von der HA Stadtentwicklungsgesellschaft, die der Stadt beim städtebaulichen Konzept half. Die Ideen könnten dabei helfen, das Ziel näher zu bestimmen und Leitplanken zu setzen. Ein städtebaulicher Wettbewerb könne aber noch folgen.

Das Stadtparlament soll sich den Plänen nach am 20. März mit den Ergebnissen der Entwurfswerkstatt befassen, zudem ist für 11. April bereits eine weitere Bürgerinformation geplant. Die eigentliche Umsetzung soll nicht vor Herbst beginnen.

Mehr zum Projekt unter www.stadtquartier-sued.de

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