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Stadt und Kreis Offenbach

Lehrer fordern mehr Geld für Inklusion

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Der Gesamtpersonalrat in Stadt und Kreis Offenbach kritisiert heftig den Kooperationsvereinbarung zur Modellregion inklusive Bildung.

Heftige Kritik äußert der Gesamtpersonalrat der Lehrer in Stadt und Kreis Offenbach an der von Kreis und Land geschlossenen Kooperationsvereinbarung zur Modellregion inklusive Bildung. Unter dem Anschein der besonderen Förderung von Kindern mit Beeinträchtigung werde eine Sparpolitik betrieben, monieren sie. Schließlich sei in der vom Kreistag mit riesiger Mehrheit beschlossenen Vereinbarung nicht die Rede davon, zusätzliche Förderschulkräfte und Sozialpädagogen einzustellen.

Indem die Helene-Lange-Schule in Rödermark schließe und der Lernhilfezweig der Friedrich-Fröbel-Schule in Neu-Isenburg auslaufe, würden Lehrer aus bewährten Systemen gerissen und sollten nun die Regelschulen bei der Verwaltung des Mangels unterstützten.

Gleichzeitig erhielten die Kinder an den Regelschulen nur scheinbar alle nötigen Hilfsangebote. Häufig stünden pro Kinder nur eine oder zwei zusätzliche Stunden pro Woche zur Verfügung. Wie viel Unterstützung sie erhielten, hänge zudem nicht von ihrem Bedarf, sondern von den zu verteilenden Ressourcen ab.

Problematisch finden die Personalräte auch, dass sich die Vereinbarung zur Modellregion zwar auf den Erfolg des Schulversuchs „begabungsgerechte Schule“ in Obertshausen und Mühlheim beziehe, die Ergebnisse der Evaluation dieses Versuchs aber noch gar nicht vorlägen. Die Lehrer fragen sich zudem, was eigentlich geschieht, wenn die Evaluation der in der Kooperationsvereinbarung beschriebenen Vorhaben zu einem negativen Ergebnis kommt.

Das Land fordert der Gesamtpersonal fordert auf, zusätzliche Mittel für Ausstattung, Fachpersonal und qualifizierte Fortbildungen zur Verfügung zu stellen. Andernfalls sei die Modellregion zum Scheitern verurteilt, und das „auf Kosten der Kinder“.

Der Kreistag hat der Vereinbarung mit dem Land im November zugestimmt. Nur Maria Sator-Marx (Grüne), selbst Leiterin einer Förderschule, stimmte damals dagegen.

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