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Langen: Zweitwohnsitz wird teuer

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Langen Neue Steuer geplant - Stadtverordnete stimmen ab.

Eigentümer einer Zweitwohnung müssen sich laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung auf Steuern in Höhe von zehn Prozent der jährlichen Kaltmiete einstellen.

Laut der Mitteilung hatte die CDU-Fraktion im Winter beantragt, die ursprünglich von der SPD verlangte Abgabe nur einzuführen, sofern mögliche Erträge den nötigen Aufwand übersteigen. Nach Berechnung des städtischen Fachdienstes Controlling und Finanzen ist das der Fall. Die Stadt geht von etwa 800 Nebenwohnungen in Langen aus. Befragungen bei Kommunen, die bereits eine Zweitwohnsitzsteuer eingeführt haben, würden den Schluss zulassen, dass die Kämmerei mit der neuen Regelung künftig rund 32 000 Euro pro Jahr mehr einnehmen kann – allerdings erst ab dem zweiten Jahr. Im Jahr der Einführung sind die Kosten für die Erhebung voraussichtlich etwas höher als die zu erwartenden Einnahmen.

Steuerpflichtig sind nach Satzungsentwurf alle volljährigen Personen, die eine Zweitwohnung im Stadtgebiet unterhalten. Wohnungen in Alten- oder Pflegeheimen seien ausgenommen, außerdem Paare, welche die Zweitwohnung aus beruflichen Gründen unterhalten. Über die Einführung der Satzung entscheiden die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Donnerstag, 17. Oktober. 

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