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Langen: Protest gegen weitere Rodungen

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Das Aktionsbündnis Bannwald wirbt um weitere Unterstützer, die die Rodungen für den fortschreitenden Sand- und Kiesabbau kritisch sehen.

Südöstlich des Langener Waldsees werden weitere 4,6 Hektar Bannwald gerodet. Mitte September hatte das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt im Sofortvollzug genehmigt, dass im Langener Stadtwald für den Sand- und Kiesabbau weitere Bäume fallen dürfen. „Uns und unseren Kindern wird die Zukunft genommen für die Profitgier“, sagt das Aktionsbündnis Langener Bannwald – und ruft dazu auf, ein Protestschreiben zu unterschreiben und ans RP zu schicken.

Das Unwetter am 18. August habe im Langener Stadtwald eine Schneise der Zerstörung hinterlassen, schreibt das Aktionsbündnis, das von Privatpersonen gegründet wurde und dem mittlerweile verschiedene Bürgerinitiativen, Verbände, Vereine und Parteien angehören. „Trotzdem genehmigt das RP weitere Rodungen“, ärgert sich die Bannwald-Initiative. Zusammenhängende Waldgebiete dürften nicht weiter zerstückelt werden.

Das Bündnis hat deshalb einen offenen Brief an die Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid (Grüne) formuliert, der unter anderem auf der Facebookseite des Aktionsbündnisses und auf der Internetseite der Langener Grünen (www.gruene-langen.de) heruntergeladen werden kann. Mit Adresse und Unterschrift versehen soll das Protestschreiben dann ans RP oder an LangenerBannwald@mail.de geschickt werden.

Unterschrieben werden kann auch auf einem Infostand auf der Bahnstraße gegenüber der Post. Die Umweltschützer sind dort am heutigen Samstag, am 12. und am 19. Oktober präsent.

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