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Langen

Wohngebiet Liebigstraße

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Die Pläne für die drei verbleibenden Abschnitte für das Baugebiet werden voraussichtlich im Januar ausgelegt. Auf einem ersten Teil rollen die Bagger.

Das riesige Baugebiet Liebigstraße in Langen geht in die nächste Runde. Während die Arbeiten auf dem früheren Betriebsgelände der Stadtwerke bereits im Gange sind und die Bagger rollen, hat der Magistrat nun beschlossen, auch die Bebauungspläne der drei nördlich davon gelegenen Bauabschnitte öffentlich auszulegen. Gibt die Stadtverordnetenversammlung am 6. Dezember grünes Licht, sollen die Pläne im Januar auf der Homepage der Stadt veröffentlicht sowie im Rathaus ausgelegt werden.

Die Stadt geht davon aus, dass es im nächsten Sommer losgehen kann mit den Arbeiten für das Rodehau-Areal, die Liebigstraße Süd und die Liebigstraße Nord zwischen der Bundesstraße 486 und der Hans-Kreiling-Allee.

An der Liebigstraße soll auf einer Fläche von 28 Hektar eines der größten Neubau-Wohngebiete in der Region entstehen: mit knapp 1600 Wohneinheiten für etwa 3300 Einwohner. Auf dem früheren Betriebsgelände der Stadtwerke Langen, schräg gegenüber des Bahnhofs, entsteht bereits das sogenannte Quartierszentrum mit Geschäften, Wohnungen und einem Hotel. Auf dem Rodehau-Areal westlich des Stadtwerke-Turms sind Wohnungen, Reihenhäuser und Einzelhandel geplant. Zur Bahn hin soll eine Lärmschutzwand aus Glas vor begrünten Terrassen entstehen.

Im Baugebiet Liebigstraße Süd (anstelle des ehemaligen Gleisschwellenwerkes) und zum Norden hin (anstelle des ehemaligen Bau- und Wertstoffhofs der Kommunalen Betriebe) soll eine Mischung aus Geschosswohnungsbau, Punkt-, Reihen- und sogenannten Kettenhäusern entstehen. Im Norden kommen Doppelhäuser hinzu.

Geplant sind zudem im gesamten Wohngebiet kleinere Grünflächen und Quartiersplätze, eine Kita, eine Grundschule, Stellplätze für Car-Sharing, eine Fahrradstraße sowie Wohnstraßen abseits der Hauptstraßen. bil

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