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Vom Radweg auf die Fahrbahn: so beim Langener Kreisen in der Hans-Kreiling-Straße.
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Vom Radweg auf die Fahrbahn: so beim Langener Kreisen in der Hans-Kreiling-Straße.

Langen

Überforderte Radler

  • Lara Feder
    VonLara Feder
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Kreisel verunsichern so manchen Radfahrer in Langen. Der ADFC ist dennoch weiterhin von den Vorteilen überzeugt.

Der ADFC bescheinigt sowohl Langen als auch Egelsbach „Kreiselitis“: Es gibt immer mehr Verkehrskreisel, teilt der Verein mit. Experten empfehlen sie aufgrund der Vorteile: Der Verkehr fließt gut, längere Wartezeiten an Ampeln entfallen und die Geschwindigkeit ist relativ gering, wodurch Kreisel für die Verkehrsteilnehmer relativ sicher sind. „Auch Radfahrer profitieren von den Vorteilen“, sagt Werner Weigand vom ADFC. „Aber immer wieder erreichen uns Nachfragen verunsicherter Radler, wie man sich verhalten soll.“

Denn bezüglich der Führung der Radler gibt es sehr unterschiedlich gestaltete Kreisverkehre.

Ein echter Kreisverkehr habe Verkehrsschilder mit weißen Pfeilen auf blauem Grund und an den Einfahrten „Vorfahrt gewähren“-Schilder. Wer im Kreisverkehr fährt, hat Vorfahrt – und zwar Radfahrer wie Autofahrer.

„Es hat sich gezeigt, dass es zu den wenigsten schweren Unfällen kommt, wenn Radler im Kreisel die Fahrbahn nutzen“, weiß Weigand. Mündet in den Kreisel eine Straße mit seitlichem Radweg, Radfahrstreifen oder Schutzstreifen, sollen Radler vor dem Kreisel auf die Fahrbahn geführt werden. Sie sind gleichberechtigt mit den Autos. Ideal funktioniert die Führung für Radler, wenn die Einfahrt so verengt ist, dass an dieser Stelle Überholungen nicht möglich sind. Gefährlich wird es, wenn Autofahrer im Kreisel überholen und bei der Ausfahrt Radler schneiden, die im Kreisel weiterfahren.

Bei älteren Bauformen verlaufen gesonderte Radwege rund um den Kreisel, oft kombiniert mit danebenliegenden Zebrastreifen für Fußgänger. Der kreuzende Radfahrer auf dem Radweg hat Vorfahrt vor Autos, die den Kreisel verlassen.

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