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Stefan Löbig (Grüne) gratuliert Frieder Gebhardt (SPD, links) am Abend der Bürgermeisterwahl.
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Stefan Löbig (Grüne) gratuliert Frieder Gebhardt (SPD, links) am Abend der Bürgermeisterwahl.

Langen Stadtrat

Stadtrat Schneider will bleiben

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Die Amtszeit des Ersten Stadtrats in Langen, Klaus-Dieter Schneiders, geht im Juni zu Ende. Der 59-Jährige ist seit 24 Jahren im Amt und würde gerne noch weitermachen. Gegen den Parteilosen wird der Grüne Stefan Löbig ins Gespräch gebracht. SPD und Grüne wollen mehr zusammenarbeiten.

Die Amtszeit des Ersten Stadtrats in Langen, Klaus-Dieter Schneiders, geht im Juni zu Ende. Der 59-Jährige ist seit 24 Jahren im Amt und würde gerne noch weitermachen. Gegen den Parteilosen wird der Grüne Stefan Löbig ins Gespräch gebracht. SPD und Grüne wollen mehr zusammenarbeiten.

Frieder Gebhardt (SPD) bleibt Bürgermeister, wenn seine Amtszeit Ende Juni ausläuft – schließlich ist er von den Langener Bürgern gerade ganz knapp wiedergewählt worden. Doch auch die Amtszeit des Ersten Stadtrats Klaus-Dieter Schneider, 59, geht dann zu Ende. „Ich will es auch noch mal versuchen“, sagte Schneider gestern der FR. „Schließlich habe ich viel politische Erfahrung. Nach 24 Jahren einfach aufzuhören, das kann vielleicht ein Staatssekretär machen, aber ich doch nicht. Nur kann ich das locker angehen nach 37 Berufsjahren. Ich trete auf jeden Fall wieder an.“

Der dienstälteste hauptberufliche Kommunalpolitiker im Kreis Offenbach, der bis 2002 in der CDU war und heute parteilos ist, hat dieses Amt seit 1990 inne. Anders als der Bürgermeister wird der Erste Stadtrat von den Stadtverordneten gewählt. Im Stadtparlament am kommenden Donnerstag steht die Einsetzung eines Wahlvorbereitungsausschusses auf der Tagesordnung.

Und da stellt sich nun die Frage, ob ein Gegenkandidat antritt. Vielfach kolportiert wird seit Wochen nur ein Name: Stefan Löbig, Vorsitzender der Grünen-Stadtverordnetenfraktion. Grüne und SPD hätten gemeinsam eine Mehrheit, um einen Wunschkandidaten ins Amt zu heben. Aber heißt der wirklich Stefan Löbig? „Das Rennen ist noch ganz offen“, sagt Margrit Jansen, Fraktionsvorsitzende der SPD. „Aber klar, die Buschtrommeln schlagen.“ Wenn es neben Schneider noch andere Bewerber gebe, müsse die Stelle ausgeschrieben werden. Am 5. Juni entscheidet dann die Stadtverordnetenversammlung. "Bis dahin haben wir ja noch ein bisschen Zeit“, sagt Jansen. Sie sagt aber auch: „Wir haben mit den Grünen immer gut zusammengearbeitet.“

Hauptberuflich etwas für die Heimatstadt tun

Auch der potenzielle Kandidat selbst scheut bisher ein klares Ja. Immerhin so viel ist ihm schon zu entlocken: „Ich persönlich würde sagen, dass die Grünen Interesse an dem Posten hätten“, formuliert der 50-Jährige. Grüne und SPD hätten seit der jüngsten Kommunalwahl gut zusammengearbeitet, das Verhältnis sei vertrauensvoll.

Es gebe zwar Differenzen – Kiesabbau am Langener Waldsee und der Flugplatz Egelsbach –, doch bei einem dritten Streitpunkt, dem Ausbau der B 486, habe sich die SPD auf die Grünen zubewegt. Seine Arbeit bei einer Frankfurter Bank aufzugeben, das wäre „schon ein komischer Gedanke, wenn man so lange dabei ist“, sagt Löbig. „Aber es hätte seinen Reiz, hauptberuflich etwas für die Heimatstadt zu tun.“

Der Amtsinhaber ist derweil gelassen: „Ich habe schon so viele Angebote, wo ich anfangen könnte“, sagt Schneider. „Mit täte es nur leid, meine Mannschaft im Rathaus alleinzulassen.“

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