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Stadt Langen will sich an Machbarkeitsstudie für Tram beteiligen

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Von: Jonas Nonnenmann

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Bisher ist an der Neu-Isenburger Stadtgrenze Schluss. (Foto: Rolf Oeser)
Bisher ist an der Neu-Isenburger Stadtgrenze Schluss. (Foto: Rolf Oeser) © Rolf Oeser

Nach dem Wunsch des Magistrats soll die Möglichkeit einer Straßenbahnverlängerung von Frankfurt bis nach Langen genauer untersucht werden.

Nach dem Wunsch des Magistrats der Stadt Langen soll die Möglichkeit einer Straßenbahnverlängerung von Frankfurt bis nach Langen genauer untersucht werden. Wie die Stadt weiter mitteilt, ist eine erste Potenzialanalyse zu dem Schluss gekommen, dass eine solche neue Nahverkehrsverbindung ein „vielversprechendes Projekt“ sei.

Die Analyse habe aber auch gezeigt, dass der im ersten Schritt angedachte Endhaltepunkt am Wilhelm-Leuschner-Platz wohl nicht das Fahrgastpotenzial hat, um den für eine Förderung erforderlichen Nutzen-Kosten-Index zu erreichen. Deshalb solle nun geprüft werden, ob eine Straßenbahn-Endstation am Bahnhof möglich ist.

Der Magistrat empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung die Teilnahme an einer tiefergehenden Machbarkeitsstudie. Die Kosten von rund 150 000 Euro sollen im Haushalt 2022 zur Verfügung gestellt werden.

Wer aktuell in Frankfurt in die Linie 17 steigt, kommt nur bis zur Neu-Isenburger Stadtgrenze. Künftig soll es deutlich weiter gehen – nach Wunsch der vier beteiligten Kommunen soll die Tram quer durch Neu-Isenburg und Dreieich bis nach Langen führen und so fast den gesamten Westkreis mit Frankfurt verbinden. „Eines ist klar: Wenn wir jetzt nicht bei der Machbarkeitsstudie dabei sind, ist der Zug sprichwörtlich abgefahren“, warnt der Erste Stadtrat, Stefan Löbig (Grüne).

Die anderen Projektpartner hätten klar festgelegt, dass es keine Verzögerungen mehr geben dürfe. Die Stadtverordnetenversammlung stimmt in ihrer Sitzung am 23. September über den Vorschlag des Magistrats ab. jon

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