Langen

Schutzgebiet vergrößert

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Die Feuchtwiesen „Kammerckswiesen“ bieten vielen Tieren und Pflanzen Heimat. Unter anderem frei laufende Hunde störten diesen Lebensraum jedoch.

Das Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt hat das Naturschutzgebiet „Kammereckswiesen“ auf Anregung der Stadt Langen erweitert. Laut deren Pressemeldung misst das Gebiet mit seinen Auenbereichen nun 53,4 Hektar. Hinzugekommen seien die Bereiche „Schmale Wiesen und Belzbornwiesen“.

Hintergrund sei, dass sich derzeit „eine Vielzahl von Trampelpfaden mitten durch die schmalen Wiesen“ zieht, die auch von Spaziergängern mit freilaufenden Hunden genutzt würden. „Dies führt zur Ausweitung dieser Wege und beeinträchtigt das Mahdgut der Bewirtschafter“, heißt es aus der Stadt. Zudem gelte es, die Artenvielfalt zu schützen. Denn neben den Gehölzen seien auch die Feucht- und Frischwiesen sowie die Röhrichtbestände wertvoll. Zu Hause seien hier Vogel-, Libellen- und Schmetterlingsarten, aber auch Amphibien und Reptilien.

Laut Stadtrat Stefan Löbig (Grüne) umfasst das Schutzgebiet nun eine Fläche von 75 Fußballfeldern. Das Feuchtwiesenband beginne westlich des Wohngebiets Loh, gabelt sich dann und grenzt im Osten an das Neubauviertel Belzborn und weiter südlich an die Egelsbacher Straße. Dazwischen liegen Felder und weiteres Grünland. Hier gelte jetzt: Die Wege dürfen nicht mehr verlassen werden, Hunde sind anzuleinen. Außerdem dürfen dort keine Düngemittel und Pestizide verwendet werden. Das Langener Forstamt wird noch entsprechende Schilder aufstellen. 

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