Kreis Offenbach

Restmüll für Offenbach

  • schließen

Die Nichtparteigebundenen-Einwohner-Vertreter kritisieren die zunehmende Müll-Verbrennung in Ginnheim. Früher wurde in Offenbach verbrannt.

Die Nichtparteigebundenen-Einwohner-Vertreter (NEV) im Kreistag Offenbach und in der Stadt Langen kritisieren, dass „der überwiegende Teil des Restmülls aus den 13 Städten und Gemeinden des Landkreises Offenbach (...) nicht mehr in die nächstgelegene Müllverbrennungsanlage nach Offenbach, sondern nach Frankfurt-Ginnheim“ gebracht werde. Das teilen sie in einer Pressemeldung mit. Demnach sei der Restmüll früher zu hundert Prozent in Offenbach verbrannt worden. Zunehmend werde Müll nach Ginnheim gebracht, und geplant sei, 2019 allen Restmüll dort zu verbrennen.

Im Kreistag Offenbach seien mehrere Anträge der NEV-Fraktion zur Rückverlagerung der Restmülltransporte in die Müllverbrennungsanlage in Offenbach bereits im Juni abgelehnt worden, während das Stadtparlament Langen einen solchen Antrag nun einstimmig beschlossen habe, heißt es weiter.

Auch die drei städtischen Frankfurter Dezernenten, OB Peter Feldmann, Klaus Oesterling und Rosemarie Heilig habe der Langener Heinz-Georg Sehring, NEV-Landtagsdirektkandidat für den Wahlkreis 44, angeschrieben. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare