Langen

Mehr Kita- und Hortplätze

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Die CDU-Fraktion weiß noch nicht, ob sie den Bauplänen an der Liebigstraße in der nächsten Parlamentssitzung zustimmen kann. Sie glaubt, die soziale Infrastruktur werde nicht ausreichen.

Die Langener CDU-Fraktion knüpft ihre Zustimmung zu den Neubauplänen an der Liebigstraße an Bedingungen. Laut einer Pressemeldung stehe die CDU, die das Projekt prinzipiell „vollumfänglich unterstützt“, „der Situation um die soziale Infrastruktur skeptisch gegenüber“.

Weil mit den neuen Wohnungen und Häusern Platz für rund 3000 Neubürger geschaffen wird, müsse auch etwa an die Schaffung weiterer Kita- und Hortplätze gedacht werden. So stünden bereits jetzt 300 Langener Kinder auf den Wartelisten der Kindergärten, und auch die Schulkinderbetreuung bereite den Stadtverordneten aufgrund mangelnder Kapazitäten jetzt schon Sorgen.

Zwar wird es im Neubaugebiet eine Kita und eine Grundschule geben. Die CDU-Fraktion stellt aber infrage, ob diese Einrichtungen den Bedarf der Neubürger decken werden. Sie fürchtet, dass sich das „Kapazitätsdefizit“ in der ganzen Stadt noch verschärfen wird.

Die CDU kritisiert, dass der Magistrats noch keine gesamtstädtische Planung für die Entwicklung der sozialen Infrastruktur vorgelegt hat. Das hätte sich die CDU aber bis zu dem Zeitpunkt, an dem Baurecht für die Neubauten an der Liebigstraße geschaffen wird, gewünscht. Und da sei man jetzt angekommen. Derzeit liegen dem Stadtparlament und seinen Ausschüssen die Bebauungspläne zu Beratung und Beschluss vor. Die CDU-Fraktion möchte vorher aber noch wissen, wie hoch die Kosten der Investitionen für die soziale Infrastruktur sein werden. Schließlich seien die Haushaltsplanberatungen noch nicht abgeschlossen.

Heute, am Mittwoch, 20 Uhr, gibt es deshalb eine Sondersitzung des Bauausschusses im Rathaus, Sitzungssaal 140. bil

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