Langen

Klinik soll erweitert werden

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Ein Entwurf für den Bebauungsplan „Klinikum Langen Nord“  liegt bereits vor. Jetzt entscheiden die Stadtverordneten in Langen.

Die Erweiterung der Asklepios-Klinik in Langen rückt näher; laut Stadtverwaltung hat der Magistrat bereits einen Entwurf für den Bebauungsplan „Klinikum Langen Nord“ vorgelegt. Laut Entwurf soll unter anderem ein weiteres Fachärztezentrum und Pflegeeinrichtungen entstehen. Der Ausschuss für Umwelt, Bau und Verkehr habe sich einstimmig dafür ausgesprochen, heißt es vonseiten der Stadt.

Gebaut werden soll auf beiden Seiten der Röntgenstraße. Südlich der Straße will Asklepios die Klinik für Psychische Gesundheit vergrößern, das zentrale Bettenhaus erweitern und eine Kindertagesstätte bauen. Nördlich der Röntgenstraße soll wie bereits berichtet die Medi Park GmbH bauen, deren Hauptgesellschafter der Offenbacher Kreisverband des Roten Kreuzes ist.

Medi Park plant ein Fachärztezentrum, ein medizinisches Schulungszentrum, eine zahnmedizinische Klinik und Pflegeeinrichtungen. Außerdem sollen ambulant betreute Wohnungen und Mitarbeiterwohnungen entstehen. Gebaut wird in dem Areal zwischen Frankfurter Straße, Röntgenstraße und Waldrand. Die Gebäude sollen maximal fünfgeschossig werden, das bestehende Wohnhochhaus bleibt laut B-Plan erhalten. Insgesamt umfasst der Geltungsbereich des Bebauungsplans knapp 2,5 Hektar.

Bürgermeister Jan Werner (parteilos) sieht in dem Ausbau einen „großen Gewinn“, spricht von einem „medizinischen Leuchtturm“. Ob die Stadtverordneten das genauso sehen, zeigt sich am Donnerstag, 10. September – dann wird im Stadtparlament über das Vorhaben abgestimmt.

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