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Bisher ist an der Stadtgrenze von Neu-Isenburg Schluss.
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Bisher ist an der Stadtgrenze von Neu-Isenburg Schluss.

Langen

Langen: Freie Wähler halten Tram-Ausbau für zu teuer

  • Jonas Nonnenmann
    VonJonas Nonnenmann
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Die Stadt Langen sollte aus Kostengründen auf den Ausbau der Straßenbahn verzichten – das fordert die Freie Wählergemeinschaft FWG-NEV.

Die Stadt Langen sollte aus Kostengründen auf den Ausbau der Straßenbahn verzichten – das fordert die Freie Wählergemeinschaft FWG-NEV. Die Wählergemeinschaft bezieht sich auf das kürzlich vorgestellte Ergebnis einer Potentialanalyse, laut der es grundsätzlich möglich sei, Langen an die Straßenbahnverlängerung von Neu-Isenburg nach Dreieich anzuschließen.

Entgegen der ursprünglichen Kostenschätzung von 12 Millionen Euro pro Kilometer gehen die Experten laut FWG-NEV aber inzwischen von Kosten in Höhe von 20 Millionen Euro aus. Dadurch verteuere sich der Bau der Verlängerung von Neu-Isenburg bis Langen von rund 91 Millionen auf mehr als 160 Millionen Euro.

Unter der Annahme, dass der Streckenabschnitt zu 90 Prozent gefördert wird und sich die vier beteiligten Kommunen die Restsumme teilen, entfallen laut FWG rund 4 Millionen Euro Ausbaukosten auf die Stadt Langen. Darin seien die Kosten für die Streckenführung innerhalb von Langen bis zum Bahnhof noch nicht enthalten. Abzüglich der voraussichtlichen Fördermittel müsste die Stadt für diese Strecke weitere 5 bis 8 Millionen Euro selbst finanzieren. „Die FWG-NEV begrüßt zwar grundsätzlich die Idee der Straßenbahnverlängerung nach Langen, sieht aber die Stadt Langen nicht in der Lage, die auf sie entfallenden Ausbaukosten [..]und die noch völlig unbekannten Betriebskosten zu tragen“, so die Wählergemeinschaft. Der Haushalt der Stadt werde durch die bereits geplanten und beschlossen Maßnahmen wie den Ausbau der S-Bahn zum Flughafen und den Betrieb des Hoppers bereits erheblich belastet.

Daher sollten laut FWG auch keine weiteren Gelder für Machbarkeitsstudien oder andere Planungskosten ausgegeben werden. jon

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