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Der kleine Elliot Peiz aus Langen ist todkrank. Er hat Nervenkrebs an der Wirbelsäule und kann nur durch eine Spezialtherapie gerettet werden. Die Eltern sammeln Spenden für die Behandlung. 

Hilfsaktion

Langen: Spenden für den kranken Elliot

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Ein todkranker kleiner Junge aus einem Ort nahe Langen benötigt Spenden für eine sehr teure Spezialtherapie in den USA. Er hat einen extrem aggressiven Nervenkrebs.

Einen Monat ist es her, da haben Katinka und Sven Peiz aus einem Ort nahe Langen erstmals öffentlich gemacht, dass ihr Sohn Elliot todkrank ist und eine spezielle, sehr teure Immuntherapie benötigt, die sein Leben retten könnte, aber aus eigenen Mitteln finanziert werden muss. Die Resonanz ist riesig: Mittlerweile sind 500 000 Euro an Spenden eingegangen. Aber das Geld reicht immer noch nicht, um die Spezialtherapie in den USA zu bezahlen, mit der der aggressive Nervenkrebs, ein sogenanntes Neuroblastom, an der Wirbelsäule besiegt werden könnte.

Bisher hatten die Eltern gehofft, dass der kleine Elliot in einer Klinik in Barcelona ein erfolgversprechendes Medikament im Rahmen einer Studie erhalten könnte. „Die 500 000 Euro an Spenden hätten dafür dicke gereicht“, sagt Katinka Peiz. Doch vor wenigen Tagen kam von dort die Absage, weil der kleine, schmächtige Junge die Studienkriterien nicht erfüllt.

Spenden sind unter dem Verwendungszweck „Elliot“ erbeten an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder bei der Sparkasse Darmstadt, IBAN: DE79 5085 0150 0000 7813 20, oder für die Crowdfunding-Kampagne „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Dreieich, oder über www.paypal.me/retteelliot.

Damit bleibt den Eltern eine letzte Chance für eine Immuntherapie bei einem Spezialisten in New York. 700 000 Euro soll das kosten. Allerdings gibt es ein großes Problem: Die sieben dort angedachten Zyklen mit der Immuntherapie Naxitamab erfordern jeweils zusätzlich die Behandlung mit Chemotherapie und Bestrahlung. Die New Yorker Klinik will mit der Frankfurter Uniklinik zusammenarbeiten, für Elliot würde das sieben Flüge bedeuten. „Beim Abheben und Landen hätte er große Schmerzen an seinem Tumor an der Wirbelsäule“, sagt seine Mutter.

Deshalb hat die New Yorker Klinik jetzt auch ein Komplettpaket angeboten. Kosten: 1,4 Millionen Euro, bezahlt werden muss im Voraus. „Wir sammeln jetzt erst mal weiter, sind froh, wenn wir die 700 000 Euro erreichen, damit es schon mal losgehen kann, weil der Krebs nicht wartet“, sagt Peiz.

Am Montag wird Elliot fünf Jahre alt. Es ist schon das zweite Mal, dass er gegen den Nervenkrebs kämpft. Anfang Juli 2017 hatten seine Eltern zum ersten Mal erfahren, dass ihr Sohn einen bösartigen Tumor hat, der schon Metastasen gebildet hatte. Es folgten 14 Monate stationäre Behandlung in der Uniklinik, die auch anschlug. Elliot konnte in den Kindergarten gehen. Im März dieses Jahres kam der Krebs zurück.

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