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Offenbach

Keine Impfung für Helfer in Heimen

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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100 Ehrenamtliche im Kreis Offenbach werden nur getestet.

Der Aufruf des Kreises Offenbach an die Bevölkerung, ehrenamtlich in Alten- und Pflegeheimen auszuhelfen, ist auf fruchtbaren Boden gefallen: Rund 100 Personen haben sich als „helfende Hände“ gemeldet. Sie werden aber im Gegensatz zu den Heimbewohnern und zum angestellten Pflegepersonal aktuell nicht gegen Covid-19 geimpft, „weil sie nicht zur ersten Impfgruppe mit der höchsten Priorität gehören“, sagt Kreissprecherin Ursula Luh. In der Corona-Impfverordnung sei nur von „Beschäftigten“ im prioritär zu impfenden Personenkreis die Rede, nicht aber von Ehrenamtlichen.

„Die freiwilligen Helfer werden nur auf Corona getestet“, sagt Luh. Der Kreis vermittle sie wohnortnah, und es sei Sache der jeweiligen Einrichtung, welche Tätigkeiten sie übernehmen, in welchen Bereichen sie arbeiten, und wie oft sie eingesetzt werden. Die Heime fällen auch die Entscheidung selbst, ob sie die Helfer jedes Mal auf Covid-19 testen lassen und ob diese eine Aufwandsentschädigung bekommen. Von den rund 100 Ehrenamtlichen sei „der kleinste Anteil“ qualifiziert, die anderen seien Handlanger. Eine „bunte Mischung durch die Gesellschaft“ habe sich nach dem Aufruf gemeldet – „von Studenten über Stewardessen bis hin zu Rentnern“, so Luh. Und täglich gingen weitere E-Mails von willigen Helfer:innen ein. Eine FFP-2-Maske müssten alle tragen, die sich im Heim bewegen – also auch die Freiwilligen.

Am 6. Januar hat die Bundeswehr auch 20 Soldaten in den Kreis Offenbach entsendet. Diese unterstützen die Pflegekräfte sechs Wochen lang im Agaplesion Simeonstift in Hainburg, im Haus Dietrichsroth in Dreieich und im Haus An den Platanen in Neu-Isenburg. Diese Einrichtungen verzeichnen die meisten Virusinfektionen.

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